Ego-Boost – So wirst du zum Gewinner

GewinnerMeine Wenigkeit, Optimist von Beruf, möchte dir anhand einiger Experimente zeigen, wo die Grenzen deines Gehirns liegen und wie du seine Schwächen zu deinen Gunsten nutzen kannst. Die Experimente und Beweisführungen sind weit verbreitet und verlieren ihre Wirkung, wenn man diese schon kennt. Aus diesem Grund richtet sich dieser Artikel eher an Neulinge, überzeugte Pessimisten und professionelle Komplexhaufen, sprich: an DICH.

Ich möchte, dass du dir die folgenden Situationen durchliest und dann bestimmst, welche der beiden gegebenen Möglichkeiten der Realität entsprechen und somit wahr sind.

  1. Person X leidet unter einer psychischen Krankheit. Er entscheidet sich, professionelle Hilfe in Form eines Psychologen in Anspruch zu nehmen
    1. Person X ist so verzweifelt und leidet so extrem, dass er zu einem Psychologen geht.
    2. Person X ist mutig und traut sich, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Desweiteren ist er intelligent genug, zu erkennen, dass er ein Problem hat.
  2. Person Y hat keine Ahnung von der Börse oder den damit zusammenhängenden Themen. Ihr Kollege aus dem Bankensektor rät ihr zum Kauf einer Aktie von der Firma Pleite AG. Person Y folgt dem Rat und verliert kurz darauf ihr investiertes Geld, da die Pleite AG Konkurs anmelden musste.
    1. Person Y ist einfach zu dumm zum scheißen, wer kauft sich denn schon eine Aktie, ohne überhaupt Ahnung von der Materie zu haben?
    2. Person Y hat nun eine wertvolle Erfahrung gemacht und kann nun folgende Lehre daraus ziehen: Kaufe niemals blind ein Produkt, das du nicht 100 % verstehst, egal wer es dir empfiehlt.
  3. In einem Glas befindet sich 50 % Wasser und 50 % Luft.
    1. Das Glas ist ja halb leer!
    2. Das Glas ist ja halb voll!

Spätestens nach dem dritten Beispiel wirst du bemerkt haben, worum es geht und dass immer BEIDE Möglichkeiten absolut wahr sind.

Was dir das jetzt?

Es gibt keine absolute Wahrheit. Und jetzt zu dir: Es gibt immer zwei Möglichkeiten, eine Gegebenheit zu betrachten. Positiv und negativ, wobei beide genau gleich wahr sind.

Warum entscheidest du dich also für die negative Realität, in der du dich selbst andauernd fertigmachst? Wo ist da der Nutzen? Wenn doch, wie du es oben gesehen hast, immer beide Möglichkeiten der Realität entsprechen, warum entscheidest du dich dann für diejenige, die schlecht für dich und deine Psyche ist? Bist du etwa ein seelischer Masochist? Nein. Ich zeig dir, was dein Problem ist.

Lies dir den folgenden Text genau durch:

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Und jetzt zähl ALLE „e“ im Text und merk dir ganz genau, wie viele es sind. ERST WEITERLESEN, WENN DU DIR DIE ANZAHL „e“ IM TEXT WIRKLICH GEMERKT HAST!

Ernsthaft, befolge den groß geschriebenen Satz, ansonsten kannst du diesen Artikel gleich verlassen und dich weiter in deinem Pessimismus suhlen.

Du hast die „e“ gezählt? Alle? Gut. Du darfst dir den Text jetzt auf KEINEN FALL nochmals ansehen. Beantworte mir folgende Frage: Wieviele „o“ kommen im Text vor (NICHT „e“ sondern „o“)?

Wie du selber siehst, hast du absolut keinen blassen Dunst eines Schimmers, wie viele „o“ in diesem Text vorkommen. Du hast den Text jetzt zwei Mal gelesen und hast somit zu 100 % sämtliche „o“ wahrgenommen. Beim Zählen der „e“ bist du zu 100 % mit deinem Blick über die „o“ gestrichen.

Folgendes ist passiert:

Dein Gehirn war komplett fixiert auf die „e“ und hat also auch nur nach den „e“ Ausschau gehalten. Obwohl deine Augen auch die „o“ wahrgenommen haben, wurden diese vom Gehirn nicht registriert. Es hat also automatisch alles rausgefiltert und nur die „e“ rein gelassen.

Dies ist auch der Grund, weshalb du in deiner negativen Realität lebst. Du bist fixiert darauf. So fixiert, dass du das Positive zwar wahrnimmst, das Gehirn es aber nicht registriert! Wenn du also nach dem „e“ suchst, findest du auch nur das „e“. Wer nach dem Negativen sucht, wird auch nur dieses finden und wahrnehmen.

Beispiel: „Alle hassen mich, weil ich so scheiße bin.“

Folge: Jede einzelne Handlung der anderen wird automatisch zu einem Anzeichen für den Hass gegen dich gewertet. Jedes Lachen wird zu einem Auslachen, weil du ja so scheiße bist. Jeder Blick wird zu einem abwertenden Blick („Was will denn der hier?“). Dass das Lachen eventuell einfach ein Lachen über einen guten Witz war und der Blick eher ein „Wow ist der geil!“ bedeutet hat, ist deinem Gehirn egal. Es registriert sowas nicht und sieht automatisch nur noch Negatives (auch wenn es nicht stimmt), weil DU dich darauf fixiert hast und richtiggehend danach suchst.

Klingt schrecklich oder?

Nein. Denn dies ist etwas enorm Geiles! Wenn du dich nämlich auf das „e“ oder eben das Negative konzentrieren kannst und dann die „o“ oder das Positive von deinem Gehirn rausgefiltert werden, kannst du dies für dich nutzen, denn dies bedeutet, dass es auch umgekehrt funktionieren muss! Wenn du dich also auf die „o“ oder das Positive fixierst, wird der Rest vom Gehirn nicht mehr registriert und es sucht aktiv nach positiven Dingen, wie es zuvor ja auch automatisch Negatives gesucht und gefunden hat.

Ich möchte, dass du dich ab sofort aktiv auf das Positive fixierst. Zu Beginn wird dir dies vielleicht schwer fallen, doch du wirst selbst sehen, dass dies mit der Zeit ganz automatisch ablaufen wird, genauso wie dein Gehirn am Ende automatisch und ohne dein aktives Zutun nach Negativem gesucht hat.

Dies ist keine leere Phrase, TU ES! Willst du am Ende deines Lebens zurückblicken können und sagen: „Ich hatte ein erfülltes, glückliches Leben, danke für diese wunderschöne Zeit!“? Nein? SICHER willst du das, auch wenn du mir jetzt widersprichst, ich weiß, dass du das willst und du weißt es genauso! Ein Leben voller Glück und Freude. DEIN Leben!

Wenn du also einen Fehler begangen hast, dann denk nicht: „OMG, ich habe versagt!“ sondern FREU dich daran, dass du wieder eine neue Erfahrung gewonnen hast und einen weiteren Weg kennst, der in der Sackgasse endet (somit kannst du ihn das nächste Mal schon im Voraus kategorisch ausschließen und sparst Zeit und Energie)!

Das wichtigste Gut im Leben eines Menschen ist die Erfahrung! Du wirst täglich neue Erfahrungen machen und dazulernen. Es ist völlig EGAL ob du was falsch gemacht hast oder nicht, solange du daraus etwas lernst! Freu dich über jede einzelne Erfahrung, die du machst und schätze das neugewonnene Wissen! Wenn du umfällst, steh wieder auf und mach es dank deiner neu gewonnenen Erfahrung besser!

Glaub daran, dass es funktioniert, dass du zum Optimist wirst, der sein wundervolles Leben in vollen Zügen (nicht die von der DB :D) genießt. Ich zeige dir nun, welche Auswirkungen der Glaube auf dich hat.

Dazu folgendes Experiment:

Stell dir bitte eine Zitrone so detailliert wie möglich vor. Stell dir das Gelb ihrer Schale vor. Die Struktur der Schale. Der zitronentypische Duft. Langsam zerschneidest du sie in zwei Hälften, Zitronensaft läuft aus und versprüht einen intensiven Duft. Du nimmst eine Zitronenhälfte in die Hand, riechst daran und beißt herzhaft zu! Ich wette, dir ist das Wasser im Mund zusammengelaufen (achte mal auf deinen Speichelfluss). Vielleicht hast du sogar dein Gesicht verzogen, als du gedanklich in die saure Zitrone gebissen hast.

Dein Speichelfluss hat sich zu 100 Prozent erhöht und sich somit auf die Nahrungsaufnahme vorbereitet. Dieses simple Experiment zeigt uns, dass der Körper sich IMMER auf Situationen vorbereitet, wobei es ihm nicht möglich ist, festzustellen, ob diese nun real sind oder nur imaginär. Dein Körper hat also den Speichelfluss erhöht, weil er deine Zitronen-Fantasie für die Realität hielt.

Welche Lehren ziehen wir daraus?

Dein Körper (und seine Chemie) reagiert automatisch auf deine Gedanken, weil er sie für die Realität hält. Wenn du also nur schon an das Versagen denkst, reagiert dein Körper mit Nervosität. Du kennst dies sicher auch von Vorträgen.

Nutze diese Gegebenheit aus! Denk an Erfolg, stell ihn dir ganz genau vor und dein Körper wird automatisch darauf reagieren! Denk an den Erfolg! Viele machen den Fehler, dass sie vor wichtigen Ereignissen Dinge denken wie: „Ich darf nicht versagen! Ich darf nichts peinliches machen! Ich darf nicht wieder diese Panikattacke haben! Ich will nicht stottern!“

Dass sowas kontraproduktiv ist, kannst du dir wohl selber denken. Trotzdem möchte ich es dir nochmals beweisen: Setz dich ganz entspannt hin. Schließe deine Augen und denke NICHT an einen Eisbären! LOS! Nicht an einen Eisbären denken, das ist alles! Erst nachdem das Bild eines Eisbären kurz in deinem Kopf aufgeflackert ist, hast du dir gedacht: „An was könnte ich jetzt sonst noch denken, ah genau, ich denke jetzt an XYZ, um so NICHT an einen Eisbären zu denken!“ Wir schlussfolgern daraus, dass das Gehirn das Wort „nicht“ oder „kein“ einfach ignoriert.

Wenn wir also sagen: „Ich darf nicht rauchen!“, versteht das Gehirn: „Ich darf rauchen!“ Wenn wir uns denken: „Ich will nicht versagen!“ nimmt das Gehirn auf: „Ich will versagen!“ Es denkt zuerst an das zu verhindernde Ereignis und erst danach an etwas anderes, wenn überhaupt!

Es stellt sich bildlich vor, was man alles nicht haben will (Versagen, Rauchen etc.). Formuliere also ALLES positiv, denn Negationen versteht das Gehirn nicht! Statt „Ich will keine Panik haben“ denkst du ganz einfach „Ich bleibe ganz ruhig.“. „Ich darf nicht saufen!“ wird zum „Ich werde abstinent!“ etc. Desweiteren ist es so, dass positiv formulierte Ziele eine unglaubliche Wirkung haben, die bereits an pure Magie grenzt.

Bevor du mich jetzt aber fragst, wie, wo, was, wer und warum, schlage ich einfach vor, dass wir, wie immer, ein kleines Experiment durchführen: Steh auf und versuche, mit beiden Händen deine Füße zu berühren, wobei deine Beine gestreckt bleiben. Merk dir die Stelle, an der es nicht mehr weitergeht ganz genau! Markier sie mit einem Stift oder deinen Fingernägeln.

Nun steh aufrecht hin, Schultern nach hinten, Blick nach vorne und schließe die Augen. Stell dir 1 Minute lang vor, wie du LOCKER mit beiden Handflächen den Boden berührst! Stell dir vor, dass es ganz einfach geht! Lies erst weiter, wenn du dir das verinnerlicht hast! Versuch jetzt noch einmal, die Füße mit beiden Händen zu berühren. Es ist dir beim zweiten Mal viel leichter gefallen und du bist auch näher an deine Füße gekommen, oder?

Wenn man sich ganz genau vorstellt, wie man etwas erreicht, dann wird man es sehr viel leichter erreichen! Wenn du dir also vorstellst, wie du versagst, wird der Erfolg unnötig erschwert bzw. der Eintritt des Versagens wird wahrscheinlicher! Sätze wie: „Pass auf was du denkst, denn es könnte wahr werden!“ und „Gedanken lassen Muskeln wachsen.“ machen jetzt auf einmal viel mehr Sinn, nicht?

Nutze die Vorstellungskraft für das Erreichen deiner Ziele!

Je lebendiger, detaillierter und öfter du dir den Erfolg vorstellst und wie du ihn erreichst, desto wahrscheinlicher wird dieser auch eintreten! Formuliere deine Ziele und mal dir den Weg dahin sowie den Erfolg detailliert aus, denn auch nur das Training in der Vorstellung wird deine Fähigkeiten verbessern!

Jeden Tag, wenn du im Bett liegst oder sonst kurz Zeit hast (z. B. auf den Bus warten) hörst du ab sofort deine positive, aufbauende Musik und stellst dir dein vollkommenes, perfektes Ich in deiner perfekten Traumwelt vor! Wie sieht es aus? Was zieht es an? Wie schauen die positiven Reaktionen deiner Mitmenschen genau aus? Wie reagieren Frauen (natürlich sind sie äußerst angetan von dir)? Was sind die positiven Eigenschaften? usw. Füge jedesmal ein paar Details mehr zu deinem perfekten, vollkommenen Ich! Denk jeden Tag vor dem Einschlafen daran, stell es dir ganz genau vor in allen Details! Fang später dann auch an, dich WIRKLICH so zu verhalten, wie es dein perfektes Ich in deiner Vorstellung macht (frage dich:“Wie würde mein perfektes Ich jetzt reagieren?“). Zieh dich genauso an! Arbeite an dir, um deinem perfekten, vollkommenen Ich so ähnlich wie möglich zu werden!

Dies ist keine Aufgabe, die du von heute auf morgen erledigen kannst. Dies ist deine LEBENSAUFGABE, an der du täglich arbeiten musst (glaub mir, es macht jeden Tag mehr Spaß)! Dein perfektes Ich hat ein enormes Allgemeinwissen, mit dem es Frauen beeindruckt? Dann eigne es dir auch an! Lies Bücher! Dein perfektes Ich trägt Hemd und Sakko? Dann geh in den nächsten Kleiderladen und kauf dir genau diese Dinge! WERDE selbst zu deinem perfekten Ich, das (und dessen Verhalten) du dir täglich mindestens 1x immer detaillierter vorstellst (mit Hilfe von positiver, aufbauender Musik)!

Sportler bedienen sich oft des Carpenter Effekts. Dieser ist ebenfalls ein Beweis dafür, dass dein Denken deinen Körper beeinflusst und die oben genannten Aufgaben wirklich funktionieren, wenn du sie ausführst!

Schnapp dir ein Pendel, nimm die Schnur zwischen Daumen und Zeigefinger und halte es still. Schließe nun die Augen und stell dir vor, wie es beginnt, sich von links nach rechts und wieder zurück zu bewegen. Alternativ: Bring es zum Pendeln und stell dir vor, wie es in eine Richtung beginnt auszuschlagen (z. B. nach rechts). Du ahnst es bereits, das Pendel beginnt, sich urplötzlich so zu verhalten, wie du es dir vorgestellt hast! Wer sich also etwas vorstellt, beeinflusst auch den Körper, der dann unbewusst darauf reagiert.

Wie oben bereits erwähnt, beeinflusst das Denken unseren Körper und dessen Chemie automatisch. Umgekehrt funktioniert das selbstverständlich auch. Dein Körper beeinflusst dein Denken! Du glaubst mir nicht? Sehr gut, dann führen wir doch kurz ein Experiment durch, in dem ich dir meine These auch beweise: Setz dich mit einem gekrümmten Rücken vor den Bildschirm, so, als ob du extrem müde wärst. Lass deinen Kopf hängen und schau dir diese Wörter an:

  • MÜDE
  • LANGWEILIG
  • SCHLAFEN
  • DEMOTIVIERT
  • FAUL

Fühlt sich nicht allzu toll an, oder? Nun setz dich gerade hin, Schultern nach hinten, Brust raus, Bauch rein, Blick gerade nach vorne und nimm einen Stift zwischen deine Zähne. Hast du alles? Auch den Stift zwischen den Zähnen? Gut, lies dir diese Liste durch und staune:

  • LACHEN
  • GLÜCK
  • WACH
  • WITZIG
  • SCHÖN
  • GIPFEL
  • SELBSTVERTRAUEN

Spürst du, wie du voller Energie und Tatendrang bist? Spürst du, wie gut sich das anfühlt, wie du lächeln musst? Ich möchte also, dass du ab SOFORT diese Körperhaltung annimmst! Rücken gerade, Schultern nach hinten, Brust raus, Bauch rein, lächeln und Blick nach vorne (unbedingt auch positive, aufbauende Musik hören [z. B. Lenny Kravitz – Fly Away, Liquido – Narcotic, Themesong von „The good, the bad and the ugly“ oder „Once Upon A Time In The West“, Fall Out Boys – I Don’t Care, The Rolling Stones – Jumping Jack Flash, AC/DC – T.N.T., Die Ärzte – Lasse Redn, SpiderBait – Black Betty, Flipside – Champion, Queen – We are the Champions, U2 – Vertigo, Peter, Bjorn&John – Young Folks, The Feeling – I Love it When You Call, Bon Jovi – You Give Love A Bad Name, DJ Manian – Welcome to the Club, Kollegah – Big Boss, Era – Ameno etc.pp, jeder hat da seine eigenen Songs, finde DEINE und achte auf eine positive Melodie sowie eventuell sogar einen aufbauenden Text und keine Depri-Scheiße oder Death Metal-mäßiges, das dir das Gefühl gibt, das Böse in Person zu sein und bald alle über den Haufen schießen zu müssen]).

Dein Körper wird bei dieser Körperhaltung völlig automatisch Glückshormone ausschütten. Dein Selbstvertrauen wird gesteigert und Leute werden dich völlig anders (nämlich total positiv und als starke Persönlichkeit) wahrnehmen! Wie bitte, diese Tipps und Tricks sind alle schön und gut, aber du hörst irgendwie einfach immer diese Stimme in dir, die dir zuflüstert: „Du bist ein Versager. Diese Sachen wirken bei dir nicht. Du bist ein Loser und Verlierer! Du bist hässlich. Keiner mag dich.“? Das ist kein Problem. Ich sage dieser Stimme „der innere Kritiker“.

Zu ihm musst du folgendes Wissen:

Der innere Kritiker ist ein absolutes Arschloch! Hat er dir jemals irgendwo geholfen? Nein. Hat er dir jemals was Gutes getan? Nein. Hilft er dir, dich zu entwickeln und dein Leben zu genießen? Nein. Warum hörst du dann auf ihn? Der innere Kritiker vergleicht dich mit anderen. Dabei geht er allerdings alles andere als fair vor.

Überleg doch mal, ist es nicht so, dass er immer nur die positiven Eigenschaften der anderen herauspickt und sie dann deinen Negativen gegenüberstellt, wobei er die negativen Punkte der anderen immer schön ignoriert? Er gaukelt dir doch immer vor, dass die anderen quasi perfekt sind und du nicht, stimmts?

Er ist auf das Negative an dir fixiert und das Positive der anderen. Sowas nennt man „parteiisch“ und wenn dein innerer Kritiker ein Schiedsrichter wäre, hätten die Fußballfans sein Auto bereits x Mal demoliert. Hör nicht auf diesen inkompetenten Lappen! Wie das geht? Sag mal ganz laut „Arschloch! Versager! Idiot!“! Deine Stimme ist, wie du bestimmt selbst gehört hast, barsch, hart, laut und aggressiv.

Nun sprich die Sätze extrem langsam, sehr schnell, flüsternd, verführend, schmeichlerisch, mit Akzent (egal welcher), mit hoher/tiefer Stimme, in einem Gesang („Aaaaw yeeeah, Idiooo-hooo-hoooot, yeah, yeah“) oder in jeder beliebigen Kombination der genannten Eigenschaften aus. Du musst lächeln, oder? Sowas kannst du gar nicht ernst nehmen, es ist eher absolut lächerlich, stimmts?

Durch das Ändern der Stimmlage, mit der du etwas zu dir selbst sagst, kannst du die negative Wirkung deiner Worte abschwächen oder zunichte machen. Den Aussagen des inneren Kritikers wird durch das Lächerlichmachen die Spitze und somit auch die negative Auswirkung genommen! Sobald sich also dein innerer Kritiker meldet, der andauernd unmögliche Erwartungen und Ziele stellt und nur negativ über dich spricht, äffst du ihn sofort nach und wiederholst seine Aussagen mit veränderter Stimmlage.

Schlusswort

Wir sind nun am Ende des Textes angelangt. Ich möchte dir nun noch ein paar Übungen und Weisheiten mit auf den Weg geben, die du unbedingt ausführen und im Kopf haben solltest. Die Wirkung wird sich spätestens nach ein paar Wochen zeigen, versprochen! Stell dich täglich aufrecht vor jeden Spiegel und jede spiegelnde Fläche, die du siehst und denke/sage mindestens eine der folgenden Sätze, während du dich selbst anlächelst:

  • „Ich bin der beste!“
  • „Ich werde alle meine Ziele und Träume erreichen!“
  • „Ich bin ein Gewinner! Mit meinem Leben schreibe ich eine Gewinner-Story!“
  • „Jeden Tag werde ich besser und besser!“
  • „Jeden Augenblick sammle ich eine wertvolle Erfahrung!“
  • „Erfahrung ist das wertvollste Gut!“
  • „Ich bin wunderschön, so wie ich bin!“
  • „Ich liebe mich!“
  • „Schau mich an, was ich für ein unglaubliches Glück habe! (Kollegen und Kolleginnen,
    Leben in Europa, Gesundheit etc.)“
  • „Mir geht es gut!“
  • „Mir geht es täglich immer besser!“
  • „Ich bin glücklich!“
  • usw.

Ich weiß, dass du dir die ersten paar Male wie ein Depp vorkommst und dir dein innerer Kritiker sagt: „Du lügst dich doch nur selbst an. Das stimmt nicht. Das funktioniert nicht.“ Bleib einfach dran und du wirst selbst erleben, wie unglaublich unglaublich die Wirkung dieser simplen Übung ist! Lass keinen Tag aus! Bleib dran, du schaffst das!

Erstell dir eine möglichst lange Playlist mit aufbauenden, positiven Songs! Hör sie dir oft an! Schreib dir in ein Heft all die Dinge auf, die dich stolz und glücklich machen. Deine Erfolge, das bereits Erreichte, deine Ziele und Träume. Schau es dir immer wieder an und ergänze es mit weiteren positiven Erlebnissen etc. Sei stolz auf dich und das, was du bereits erreicht hast! Brülle laut (oder im Kopf) voller Überzeugung: „Ich bin ein Champion!“

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