Die 4 wichtigsten Regeln auf dem Weg zum erfolgreichen PUA

Erfolgreicher PUAPU’ler von heute sind wahre Meister der Theorie. Die Bedeutung dieses “kalten Wissens” wird bei vielen überschätzt. Im Gegenzug dazu wird der Draht zu den Menschen unterschätzt. Persönlichkeiten werden ignoriert, wenn nicht sogar negiert. Infield ausschließlich mit Theorie, das funktioniert – wenn überhaupt – nur kurzfristig und die Motivation, die man mit der Zeit erhält, ist selten die geeignete, um damit wirklich gut zu werden.

Auch der beste PUA ist abhängig von seiner Erfahrung. Set’s kann man erzwingen – Erfolge nicht. Neg-Hits kann man anwenden – aber den Lay nicht erzwingen. Wer ein “Sieger” sein möchte, kann die HB’s nicht mit strikt runter geleierter Theorie behandeln. Wer erfolgreich sein will, muss gestalten und nicht nur auswendig gelernte Opener und Patterns runter rattern.

1. Der Wunsch nach Anerkennung

Je höher die Qualität im Game und die Spezialisierung auf explizite Methoden, desto mehr sind PUA’s darauf angewiesen, dass dieses immer ausgefeilter angewandt wird. Hochqualifizierte PUA’s haben allerdings auch ein sehr ausgeprägtes Selbstwertgefühl. Sie wissen, was und wer sie sind. Entsprechend wollen sie auch Erfolge; doch die Rationalität Infield und das mechanische abklappern von Set’s verdrängt den Raum für die Befriedigung solcher emotionaler Bedürfnisse. Darin liegt der Grund für das auf pure Zweckmäßigkeit ausgerichtete Game vieler PUA’s. Je besser ein PUA ist, je höher sein Game und seine Skills sind, desto wichtiger ist für ihn die persönliche Anerkennung.

Wird das wichtigste Bedürfnis, der Wunsch nach Anerkennung, nicht befriedigt, entwickeln sich aus der zunehmenden Frustration heraus Widerstände und Ablehnung bis hin zum “Rückzug” vom Game. Wer keinen Sinn in seinem Game sieht, kann auch nicht stolz auf dieses sein – und auf die Erfolge, die er erreicht hat. Keine Bestätigung – kein gutes Game. Gegamed wird nur, wenn unbedingt gegamed werden muss. Daraus folgt: Kein Game – keine Erfolge – keine Anerkennung. Der Kreislauf beginnt von vorn und endet mit dem Gefühl des “ausgebrannt seins” des PUA’s oder des tatsächlichen Aufgebens.

Der Schlüssel, der aus diesem Kreislauf herausführt, liegt in der Hand des PUA’s selbst. Sieht er keinen Anlass, sich weiter zu entwickeln, weil er der Auffassung ist sein Game wäre bereits (zumindest annähernd) perfekt, ist ein mangelhaftes Game die Folge. Viele PuA’s sind sich nicht dessen bewusst, dass sie für sich selbst Richtung und Rahmen vorgeben und nur durch ihr bloßes Game und dessen Reflektion auf sich selbst einwirken. Ein PuA muss sich selbst begeistern und so motivieren können.

2. Self-Development setzt Menschenkenntnis voraus

Wer sich weiter entwickeln will, muss wissen, welcher Mensch er ist. Jeder Mensch ist anders, und jeder ist einzigartig. Der Witz, den der eine zum Brüllen komisch findet, entlockt dem anderen nicht einmal ein Lächeln. Die Kunst der positiven Selbstführung liegt darin, zu erkennen, dass verschiedene Menschentypen auch verschieden behandelt werden wollen und sollen. Wer sich selbst begeistern will, muss wissen, wie, mit welchen Aufgaben, welchen Herausforderungen er sich am besten begeistern kann. Menschenkenntnis kann man lernen, in viel höherem Maß als meist geglaubt. Neben der inneren Einstellung kommt es auf die Beherrschung der psychologischen Grundzusammenhänge und der Selbstreflektion an. Auf der Grundlage einer guten instinktiven Begabung bildet sich Menschenkenntnis aus durch

  • ständige kritische (Selbst-)Beobachtung, zunächst ohne Wertung,
  • Einfühlung in andere und Mitempfinden,
  • ordnenden Verstand (Erfahrung),
  • die ausgeprägte Fähigkeit zur Selbstkritik.

Der entscheidende Ansatzpunkt für das positive Self-Development liegt im Gefühls- und Erlebens-, nicht im Verstandesbereich. Wenn du weißt, diese Anzahl an Set’s willst du in dem und dem Zeitraum machen, erreichst du dieses Ziel am wenigsten wenn du dir diese Zahl tagaus tagein vorbetest. Erfolg basiert immer auf dem Einsatz aller menschlichen Fähigkeiten, also auf Verstand, Intuition und Emotion. Von allen Lebewesen ist der Mensch das am einfachsten zu beeinflussende Wesen – zu seinem Vorteil wie zu seinem Nachteil.

3. PUA-Fehler Kritik

Kritik zum Beispiel ist eine negative Beeinflussung. Misserfolg beginnt mit der Beachtung und Erwartung des Negativen. Wir haben nur deshalb unsere Fehler, weil wir sie immer wieder beachten, denn Beachtung bringt Verstärkung. Der PUA macht deshalb immer wieder die gleiche Sache falsch, weil er selbst erwartet, dass er sie falsch macht. Der positive Umgang mit sich selbst beginnt in dem Augenblick, in dem du dich von der negativen Erwartungshaltung befreist und das Positive beachtest. Beachtung ist unbewusste Konzentration. Ignoriere deshalb deine persönlichen Mängel, solange sie der Sache nicht schaden, aber aktiviere jede besondere Fähigkeit durch gezielte positive Beeinflussung.

Eine positive Suggestion dagegen ist Lob. Kein Mensch hat das Gefühl, zuviel gelobt zu werden. Lob ist Beachtung und Anerkennung, das höchste Grundbedürfnis jedes Menschen. Lob ist Dank, Kritik ist Undank. Und Undank tötet die Kreativität und das Engagement. Positive Menschenbehandlung dagegen ist Motivation durch positive Beeinflussung, durch Dankbarkeit, die sich in Lob äußert. Jeder Mensch benötigt Anerkennung, Zustimmung und neuen Auftrieb, und jeder Mensch wächst durch Lob über sich hinaus. Fundiertes, aufrichtiges Lob schenkt dem Menschen neuen Glauben an sich selbst und ist deshalb das wirksamste Mittel einer erfolgreichen Menschenbehandlung.

4. Wille und Energie

Der Wille als solcher ist keine Kraft, sondern die geistige Fähigkeit eines Menschen, seine Kräfte auf ein bestimmtes Ziel hin zu steuern. Die Summe dieser vitalen Antriebskräfte ist die Energie. Ohne sie vermag der bloße Wille nicht auszurichten. Ein Schütze, der die Zielscheibe im Visier hat und abdrückt (Wille), braucht die Kraft des Pulvers, um tatsächlich schießen zu können. Der PUA, der vor seinem nächsten Infield-Game seine Kenntnisse auffrischen möchte (Wille), braucht die Energie, die ihn antreibt, sein Mindset in den richtigen Zustand zu bringen. Wer zehn Kilo abnehmen will, erreicht dies niemals, weil er will, sondern weil er die Energie aufbringt, etwas dafür zu tun, sei es eine Diät oder ein Fitness-Programm. In Wahrheit ist der Mensch kein willenmäßig Handelnder, sondern ein von seinen Antriebskräften Getriebener.

Der Wille aktiviert die Energie – ohne etwas zu wollen, gibt es keinen Grund, etwas zu tun. Aber: Ohne Energie kann selbst der stärkste Wille nichts ausrichten. Nicht der Wille versetzt Berge (vielleicht will er es ja), sondern die Antriebskräfte. Wille ist Lenkung, Energie ist Kraft.

Wer sich selbst oder andere dazu bringen will, eine Leistung zu vollbringen, muss also einen emotionalen Anreiz schaffen. Alles was Spaß macht, weckt Energie. Menschen, die ein Hobby mit Leidenschaft ausüben, müssen sich nicht dazu überwinden. Wenn die Arbeit Spaß macht, fällt sie leicht und wird mit viel Energie erledigt. Und das Schönste daran ist: Der Energietank wird gleichzeitig immer wieder aufgefüllt. Eine PUA muss deshalb jederzeit fähig sein, sich selbst für seine Ziele zu interessieren, mehr noch, sich zu begeistern. Auf Dauer ist es wichtig, Emotionen und individuelle Motivationsfaktoren gezielt anzusprechen und Schritt für Schritt zu kanalisieren, wie man mit viel Spaß und gefüllten Energietanks zum Ziel gelangt.

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