Warum du deiner Freundin einen Kosenamen geben solltest

Kosenamen

Quelle: Holozaen.de

„Schatzi, bringst Du bitte mal den Müll runter?“ So liebevoll angesprochen übernimmt “Schatzi” die lästige Aufgabe vielleicht schon etwas weniger mürrisch. Ob Mausi, Hasi oder Sonnenscheinchen – Kosenamen spiegeln eine besonders enge Beziehung zwischen zwei Menschen wider. Der Kosename leitet sich ab von liebkosen, was Zärtlichkeit oder schmusen bedeutet. Häufig sprechen sich Menschen in langjährigen Partnerschaften mit liebevollen Kosenamen an. Auch Kinder, Eltern, Verwandte oder enge Freunden werden mit Kosenamen belegt.

Bedeutung von Kosenamen

Wer seine Partnerin mit Kosenamen anspricht, drückt damit eine lange Vertrautheit in der Beziehung aus. In Partnerschaften und Ehen überwiegen liebevolle, intime und auch sexuell geprägte Kosenamen. Sie belegen eine harmonische Zusammengehörigkeit.
Gern als Kosewörter benutzt werden Tiernamen. Sie lehnen sich gern am Wesen oder Verhalten des Partners an – oder an einer Wunschvorstellung: das kleine zarte “Mäuschen”, das kuschelige “Bärchen”, die flatterige “Spatzi” oder der starke “Tiger”. Auch Fantasienamen rangieren weit oben auf der Namensliste für den Partner.

Kosenamen drücken Intimität aus

Ob deine Partnerin allerdings mit “Liebesbärchen” oder “Schnurzelpurzelchen” in der Öffentlichkeit angesprochen werden möchte, ist individuell unterschiedlich und sollte im Vorfeld geklärt sein, um peinliche Momente zu umgehen. Viele Menschen empfinden Kosewörter als sehr privat und fühlen sich in der Öffentlichkeit damit entblößt. Mancher Mann könnte sich noch geschmeichelt fühlen, vom Partner mit “mein Hengst” angesprochen zu werden. Eine Frau in der Öffentlichkeit als “Venusmuschel” zu bezeichnen, wird dagegen nicht immer auf Gegenliebe stoßen.

Auch Eltern bekommen Kosenamen. “Mutti”, “Papa” oder “Mama” sind die ersten Wörter im Leben eines Kindes. Der Kreis schließt sich mit “Omi” und “Opa”. Kosenamen begleiten die Menschen ein Leben lang.

Die Kosenamen guter Freunde bilden sich oft aus der Abkürzung des Vornamens. Die klassische Form der Verniedlichung eines Namens mit den Endungen “i” (Toni, Hansi), “chen” (Mariechen, Lieschen) oder “lein” (Bertalein, Schätzelein) finden Anwendung bei kleinen Kindern und einer besonders liebevoll gemeinten Ansprache.

Kosenamen sollten nicht zu inflationär verwendet werden. Ersetzen die lieb gemeinten Wörter den richtigen Namen ausschließlich, verlieren sie ihre besondere Bedeutung.

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