Warum du loslassen können musst

LoslassenLoslassen ist wohl eine der wichtigsten Aktionen die man in seinem Leben braucht. Wenn du seit langem irgendetwas erreichen möchtest und es nicht schaffst dann solltest du vielleicht mal schauen was dich zurück hält. Hört sich ziemlich banal an, aber genau daran liegt es, dass viele Leute sich nicht weiter entwickeln.

Stell dir vor du bist unter Wasser und du versuchst wieder an die Oberfläche zu kommen. Aber du schaffst es nicht. Und je mehr du kämpfst desto mehr zieht es dich zurück. Du kommst der Oberfläche keinen Zentimeter entgegen. Vielleicht solltest du mal nach unten sehen und schauen was dich zurück hält. Vielleicht ist da ein Gewicht an deinen Füßen festgebunden. Vielleicht hältst du eines mit deiner Hand fest und hast völlig vergessen, dass es da ist. Oder vielleicht hast du auch Angst die Oberfläche zu erreichen, weil du nicht weißt was dahinter ist. Hier nun ein paar Beispiele was man so alles loslassen kann und sollte:

Ansprechangst

Jaaa sicher, jeder hat Ansprechangst, aber stell dir doch einfach mal vor du könntest sie jetzt loslassen. Einfach von dir geben. Du würdest im Set stehen und bevor du auch nur daran denkst zu approachen lässt du deine Ansprech Angst los. Du brauchst sie nicht. Sie hält dich nur zurück.

Damit vermeidest du, dass du dich krampfhaft an der Ansprechangst festhältst. Zu viele denken dass Ansprechangst zum Approach dazu gehört und da sein muss. Sie muss es nicht!

Angst vor dem Erfolg

Die Angst erfolgreich zu sein. Basiert meistens darauf, dass man glaubt, dass man nicht mit dem umgehen kann was passiert wenn man tatsächlich Erfolg hat. “Oh mein Gott, was mache ich wenn ich sie tatsächlich küssen kann?” Nichts wird passieren! Es wird eine neue spannende Situation sein. Du wirst deinen Horizont erweitern. Wie fürchterlich! 😀

Regeln

Sobald du verstanden hast, wann die Regeln gelten und wann nicht solltest du dich von ihnen lösen. Sie werden sich nur limitieren. Regeln sind Richtlinien… Regeln sind dazu da um gebrochen zu werden, wenn es nötig ist. Wenn du approachen kannst dann brauchst du keine 3s Regel mehr. Wenn Frauen schon auf dich stehen ohne dass du mit ihnen sprichst brauchst du kein DHV mehr.

Needy, es nötig haben

Macht dich frei von JEDER Needyness! Hier ist es besonders wichtig, dass du loslässt. Ich braucht keinen Erfolg, aber du kannst darauf hin arbeiten und wenn er da ist kannst du ihn auch genießen. Aber du solltest nicht von einer Not nach Erfolg getrieben sein – das macht alles viel schwerer. Je weiter du loslässt, desto schneller werden dir die Erfolge zufliegen. Wenn du Käfige um dich hast um Vögel zu fangen, dann will kein Vogel in deiner Nähe sein. Wenn du die Anwesenheit von Vögeln genießen kannst ohne es zu erzwingen, dann wird jeder Vogel bei dir sein wollen.

Dazu gehört aber nicht nur die sexuelle Needyness, sondern auch die Sucht nach Anerkennung. Ich kann nur immer wieder sagen: Wenn du gut mit Frauen werden willst dann ist das ein Weg der für dich alleine ist. Nicht für andere, nur für dich! NUR für dich. Lass los davon wie gut andere im Vergleich zu dir sind, lass los davon was andere von dir denken. Es ist völlig unwichtig. Konzentriere dich auf deinen Weg! Wenn du dich darauf konzentrierst, wie du bei anderen dastehst, dann gehst du den Weg den sie für dich ausgewählt haben – das ist nicht dein eigener Weg. Im PickUp hat man doch immer Angst sich zu qualifizieren. Wenn du dem Bild folgst, dass andere gerne von dir hätten dann lebst du für die anderen, du versuchst dich bei ihnen zu qualifizieren.

“Freunde”

Meiner Meinung nach sollte man von den “Freunden” los lassen die einen zurück halten oder zurück ziehen. Einige deiner “Freunde” wollen keine Veränderung an dir sehen. Einige werden dir Glaubenssätze eintrichtern, die dich zurück halten. Ich hab mich von diesen “Freunden” getrennt. Das hat mir die Möglichkeit gegeben ECHTE FREUNDE zu erkennen und neue FREUNDE zu gewinnen. Richtige FREUNDE, die mit mir einen ähnlichen Weg gehen und mich nicht zurück halten.

Frauen

Lös dich völlig von Frauen. Sei autark in deiner Persönlichkeit. Du brauchst Frauen nicht um dich als Mann zu definieren. Du brauchst nur dich um dich selbst zu erkennen. Die Frauen sind nur ein netter kleiner Zusatz. Mein Leben ist voller Frauen. Ich weiß schon gar nicht mehr wo ich die alle unterbringen soll – aber nicht eine einzige bestimmt mich oder dominiert mich. Genau so wenig wie ich sie bestimme oder dominiere. Ich lerne von ihnen, sie von mir. Wir tauschen eine Menge Dinge aus. Aber wären sie mit einem Schlag alle weg, würde es mich nicht zu einem halben Menschen machen. Hier kommt auch Oneitis ins Spiel. Man muss keine 10 Frauen vögeln um eine los zu lassen. Man muss nur verstehen, dass eine Frau einen nicht ausfüllt, sondern “nur” begleiten kann.

Sicherheit

“Die Renten sind sicher!” und… wer hat’s geglaubt? Nichts ist sicher. Wir leben in dieser endlosen Blase in der sich Dinge permanent ändern und alles fließt. Wie viele glauben, dass wenn sie einen KC im Club hatten, dass das permanent so ist. Wie viele glauben, dass wenn sie einen #C im Club hatten, dass der regelmäßig ist. Und wie viele denken, dass nach dem ersten ONS ständig welche nach kommen? Wie viele glauben, dass wenn man einen Tag genug gegessen hat einem das Essen am nächsten Tag in den Mund fliegt?

Ja da haben wir es doch. Völliger Schwachsinn! Man muss für jeden *Close arbeiten. Es wird einfacher, weil man ja irgendwann weiß wie es geht, aber man muss trotzdem etwas dafür tun. Es gibt keine Sicherheit, dass es nach dem ersten ONS immer welche geben wird.

Wenn du mit einer Frau zusammen kommst dann gibt es keine Sicherheit, dass du immer mit ihr zusammen sein wirst. Nur weil euer erster Tag unglaublich schön ist heißt das gar nichts. Nur weil du heute einen Job hast, heißt das nicht, dass du den immer haben wirst.

Das war jetzt das negative Denken – aber es gibt auch die positive Seite: Nur weil du jetzt keinen Erfolg bei Frauen hast gibt dir das nicht die Sicherheit, dass das immer so sein wird! Nur weil du jetzt zu wenig Geld oder keine Arbeit hast die du gerne machst heißt das nicht, dass das mit Sicherheit immer so sein wird.

Alles ist im Fluss (nicht der aus Wasser, der aus Wandel). In jeder Sekunde deines Lebens kannst du dich neu entscheiden etwas zu tun, anders: Du musst dich neu entscheiden was du tun willst. Das engt dich aber nicht im geringsten ein. Was dich einengt ist deine Vorstellung über deine Handlungsmöglichkeiten. Wenn du genau hinsiehst entdeckst du, dass du gar keine Sicherheit brauchst, weil diese endlos vielen Handlungsmöglichkeiten vor dir liegen, die du nur ergreifen brauchst.

Wer braucht schon dauerhafte Sicherheit wenn er die Sicherheit hat in jeder Sekunde seines Lebens alles zu ändern was er möchte? Viel Erfolg beim Loslassen 😉 und beim Auswählen was sich als nächstes verändert!

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