Styling Fehler: Die schlimmsten Modefehler die sehr viele Männer machen!

ModeIn diesem Artikel möchte ich dir die häufigsten Sünden der Männermode näher bringen. Dadurch wirst du lernen, wie du dich besser nicht kleiden solltest, wenn du einen guten ersten Eindruck machen willst.

  • Kleider, die nicht passen: Zu schlabbrige Kleidung lassen eine Person schlampig aussehen. Sie wirkt, als würdest du die abgelegte Kleidung anderer tragen. Hast du eine Figur bei der es schwer ist, Konfektions-Kleidung in der richtigen Passform zu finden, werde Stammkunde beim Änderungsschneider. Kleidungsänderungen kosten nicht die Welt. Zu weite Kleidung ist die weit verbreitetste Modesünde in Deutschland. Bei vielen Männern, schlechte Erfolg beim Ansprechen von Frauen haben, liegt es an der falsch Passform, die ihre Kleidung schlecht aussehen lässt. Trägst du gut sitzende Kleidung, macht das aus dir gleich einen ganz neuen Typ. Anfangs wird sich die Kleidung wahrscheinlich „zu eng“ anfühlen. Dabei ist es nur ungewohnt, überprüfe einfach im Spiegel, ob die Passform stimmt.
  • Zu viele Muster: Geh vorsichtig mit gemusterten Kleidern um. Kombiniere nicht zu viele Kleider mit diversen Mustern. Wenn du also ein gemustertes Hemd hast, dann bitte nicht noch eine karierte Jacke und Jeans mit Aufnähern.
  • Die falschen Farben tragen: Es ist wichtig, dass die Farbe deiner Kleidung zu deinem Hauttyp passt. Der Fokus sollte bei dir liegen,nicht bei der „überwältigenden Farbe“ des Kleidungsstücks im Schaufenster. Bist du ein dunkler Typ, dann trage entweder dunkle Farben oder strahlende starke Farben. Hast du einen hellen Hauttyp, trage leichtere Farben. Also nicht knallblau, sondern hellblau. Nicht gelb, sondern beige/hellgelb. Nicht rot, sondern flieder usw.
  • Zerknitterte Kleidung: Wenn du nicht gerade den Effekt haben willst, dass alle meinen du hättest mit diesen Kleidern geschlafen, achte auf gebügelte und faltenfreie Kleider. Es wäre also eine gute Angewohnheit, künftig die Kleider nicht auf den Boden zu schmeißen, sondern aufzuhängen. Und: Lern bügeln!
  • Zu viele Farben: Begrenze dein Outfit auf maximal drei Farben bzw. Schattierungen, um einen abgestimmten Look zu erreichen. Suche im Zweifel online nach einem Farbkreis. Die gegenübeliegenden Farben nennt man „Komplementärfarben.“ Benachbarte Farben“analoge Farben.“ Wenn du also ein Outfit zusammenstellst verwende entweder analoge oder komplementäre Farben.
  • Ein Kurzarmhemd mit Krawatte: Wenn du nicht für eine Fastfoodkette arbeitest und deine Ärmel dreckig würden, vermeide eine Krawatte zum Kurzarmhemd, da es generell als Lower-Class-Bekleidung wahrgenommen wird.
  • Kurzarmhemden nur in „Casual“: Manche lehnen Kurzarmhemden generell ab. Zumindest sollten sie einen sehr taillierten modernen Schnitt haben und keine „Bürohemden“ sein.
  • „Klassische“ Hemden nicht in die Hose stecken: Wenn dein Hemd lang genug ist, um deinen Hintern zu bedecken, dann steckt man es in die Hose! Diese Hemden sind länger, damit sie nicht aus der Hose rutschen, wenn du dich hinsetzt. Wenn du Hemden offen tragen willst, dann achte darauf, dass das Hemd über der Hälfte des Hinterns endet und unten gerade geschnitten ist.
  • T-Shirts in die Hose stecken: Polo-Hemden in die Hose zu stecken ist akzeptabel, aber T-Shirts sollten als Casual-Wear immer offen getragen werden. Ein T-Shirt in der Hose sieht immer spießig aus. Hängt das T-Shirt zu weit runter oder schlabbert, hat es einfach die falsche Größe.
  • Billige T-Shirts: Ich sehe so viele Kerle mit billigen T-Shirts herumlaufen, die sie als Werbegeschenk bekamen oder in ihrem letzten Mallorca-Urlaub erwarben. Nimm stattdessen farblich solide T-Shirts aus vernünftigem Stoff und mit einem guten Schnitt.
  • Ein Unterhemd ist das was es ist – Ein Unterhemd: Der Zweck eines Unterhemdes ist, Dreck, Schweiß und andere Körperflüssigkeiten zu absorbieren, damit dein Oberhemd nicht verschmutzt. Sein Name verrät dessen Zweck. Es ist also nicht dazu gedacht, als reguläres Hemd getragen zu werden. Also vermeide diese Modesünde.
  • T-Shirt unter dem Hemd: Es sieht immer spießig und unbeholfen aus. Nur wenn es nicht sichtbar ist, am besten als V-Neck, ist es als eine Art Unterhemd in Ordnung.
  • Motto-T-Shirt /“Witzige“ T-Shirts: Es gibt keine lustigen T-Shirts. Nur Doofe.
  • Weiße Socken: Außer beim Sport immer ein NoGo. Das gilt auch für andersfarbige Sportsocken.
  • Cartoon Motive: Disneyfiguren sind liebenswert, aber solange du nicht für Disney oder Mangas vertreibst, solltest du nicht Cartoonfiguren auf deinem Shirt oder deiner Krawatte tragen.
  • Socken in Sandalen: Hast du jemals eine sexy Person mit Socken in Sandalen gesehen? Fall geklärt.
  • Falsche Farben der Socken: Grelle Farben sind bei den Socken zu vermeiden. Achte darauf, dass die Sockenfarbe zu deiner restlichen Kleidung, insbesondere deiner Hose passt. Wenn du also eine dunkelblaue Hose trägst, trage dunkelblaue Socken. Wenn du eine helle Hose trägst, sollte die Farbe der Socken natürlich dunkler sein, aber einen Farbton heller, als die Schuhe.
  • Die falsche Gürtelfarbe: Die Lederfarbe des Gürtels sollte der Farbe der Schuhe entsprechen bzw. dazu passen. Zum Beispiel kein brauner Gürtel zu schwarzen Schuhen. Auch sollte die Art des Gürtels mit der der Hose übereinstimmen. Das heißt, wenn du eine feine Anzugshose trägst, solltest du einen schmalen glänzenden Gürtel wählen. Hast du z.B. eine destroyed Jeans an, solltest du einen breiteren „lässigeren“ Gürtel tragen.
  • Die falsche Hosenlänge: Krempel deine Jeans oder Chino nicht hoch, außer wenn es ein Modestatement sein soll. Du kannst deine Hose bis zum Schuhabsatz tragen. Aber sei sicher, dass die Hose nicht am Boden schleift und abwetzt. Du musst nur zum Änderungsschneider gehen. (Kostet nicht viel)
  • Dreckige Schuhe: Das ist der Bereich den viele Jungs übersehen, in Ordnung zu halten. Ein gut gekleideter Mann hält diese, wie seine anderen Kleidungsstücke, sauber und frei von Dreck und Kratzern.
  • Zerknitterte und gekrümmte Schuhe: Hab zumindest zwei Paar Schuhe einer Farbe, damit du ein Paar für einen Tag ruhen lässt, damit sie entlüften und sich in einem Schuhspanner wieder strecken.
  • Falsche Krawattenlänge: Die Krawatte eines Mannes sollte immer in der Mitte der Gürtelschnalle enden. Das ist eine ganz einfache Regel, wird aber von vielen übersehen. Eine zu kurze oder zu lange Krawatte lassen einen Mann inkompetent aussehen.
  • Die falsche Krawatte zum lässigen Outfit: Wenn du die Krawatte als Teil eines lockeren und lässigen Outfit tragen willst , zum Beispiel für einen Clubbesuch, dann nimm eine dünne „skinny tie„. Die breiteren Krawatten sind für klassische Anzüge/Outfits.
  • Zu zugeknöpft: Außer bei einer Krawatte, werden die obersten zwei Knöpfe eines jeden Hemdes immer aufgeknöpft. Auch beim Polo, sollte zumindest ein Knopf offen sein. Bis zum Bauchnabel sollten die Hemden aber auch nicht aufgeknöpft werden, nur zwei Knöpfe. Beim Jackett, lässt man den untersten Knopf offen (Ausnahme Zweireiher). Bei drei Knöpfen am Jackett reicht es, den mittleren Knopf zu schließen.
  • Jackett und T-Shirt: Miami Vice wurde bereits vor 20 Jahren abgesetzt. Seitdem sehen Jacketts und T-Shirts nicht cool, sondern unbeholfen aus. Du musst dich schon entscheiden, ob du schick oder casual rumlaufen willst. Dennoch gibt es zahlreiche trendige Outfits mit Sakko/Anzug und Hemd.
  • Schuhe mit gerader / quadratische Kappe: Die 90er sind vorbei und diese Schuhe werden wahrscheinlich nie mehr in Mode kommen. Ein besonderes Nogo sind diese Schuhe zu einem Anzug.
  • Jogginghosen: Außer zum Jogging und Training in der Öffentlichkeit nicht erlaubt.
  • Exzessiver Gebrauch von Parfum: Wenn eine Frau dein Parfum nur riechen kann, wenn sie dir sehr nahe ist, dann ist das gut. Sie hat einen Grund mehr, nahe bei dir zu sein. Wenn eine Frau dich bereits am anderen Ende des Raumes riecht, braucht sie dann noch näher zu kommen? Abhängig von der Stärke des Parfums, benutze es sparsam, verfliegt der Geruch des Parfums im Laufe des Tages, trage es einfach erneut auf. Eine Faustregel lautet, es auf zwei Sprüher zu begrenzen.
  • Zuviel Schmuck: Die klassische Herrenmode sieht nur eine Uhr, einen Ehering / Siegelring und Manschettenknöpfe vor. Klar, die meisten tragen keine klassische Herrenmode. Begrenze aber trotzdem deinen Schmuck auf maximal drei Teile. Zum Beispiel eine Halskette, ein Armband und ein Ring. Fetten Goldschmuck und dergleichen solltest du vermeiden, wenn du nicht gerade HipHop-Star bist. Es wirkt einfach billig.
  • Ein Drahtesel als Brille: Ich sehe so häufig Männer, die eigentlich ein ganz gutes Outfit tragen, aber den Eindruck durch ein nerdiges Brillengestell versauen. Wenn du Brillenträger bist, dann ist die Brille mit das wichtigste Kleidungsstück, denn sie entscheidet darüber, wie dein Gesicht wirkt, auch charakterlich. Dazu wird sie jeden Tag getragen. Sehr viele Männer sehen die Brille als notwendiges Übel an, und sind aus diesem Grund beim Brilllenkauf nachlässig. Auch trauen sich viele nicht, eine modische Brille zu tragen. Dabei könnte sie als wichtiges Kleidungsstück das Optimum aus deinem Gesichtstyp holen und besser aussehen lassen, als ohne. Gehe zu einem besseren Optiker, (oder auch zu verschiedenen) lass dich beraten, wähl deine Brille sorgsam aus und trau dich ein modischeres Exemplar auszuwählen. Oft wird der Fehler gemacht, die Gesichtsform beim Brillenkauf nicht zu beachten. Also zum Beispiel, eine viel zu dünne Brille, bei einem größeren Gesicht.
  • Übergroßer Schriftzug des Labels: Egal, welches Label es ist, Ed Hardy oder Gucci, es ist immer prollig.
  • Handy am Gürtel: Das ist so attraktiv, wie ein Head Set als Mode-Accessoire. Es ist ein Handy, kein Revolver, lass es in deiner Tasche.
  • Zu volle Hosentaschen: Ich sehe viele Leute mit vollgestopften Hosentaschen. Wenn es dein Geldbeutel ist, der deine Hosentasche so ausbeult, dann nimm dir die Zeit und sortiere Karten, alte Zettel usw. aus und beschränke es auf die zwei Karten, die du wirklich brauchst. Die Karten die du gerade nicht benötigst, bewahrst du an einem sicheren Ort daheim auf. Schaff dir einen dünnen Geldbeutel an, um Platz zu sparen.
  • Nie veränderter Haarschnitt: Viele Männer tragen über Jahre hinweg die gleiche Frisur. Dabei sind Haare etwas, dessen Erscheinung du ständig ändern kannst, ohne mehr als sonst dafür zu bezahlen. Schaue, welche Haarschnitte dir so begegnen und probiere diese Saison etwas neues aus.
  • Zuviel Wachs, Gel oder Haarspray in den Haaren: Sei dir bewusst, dass du niemals gut aussiehst, wenn man den Eindruck hat, als wäre eine Flasche Stylingprodukte über deinem Kopf ausgekippt worden. Eine Frau möchte dir durch die Haare streichen können und sich nicht dabei verletzen. Benutz stets eine kleinere Menge, als du für nötig hältst.
  • Haare im Nacken: Wenn du selten zum Friseur gehst, nimm einen kleine Spiegel und prüfe vor dem Badezimmerspiegel deine Nackenhaare. Überflüssigen Flaum rasierst du ab.
  • Ungepflegter Bartwuchs: Klar ein Drei-Tage-Bart kann ziemlich cool sein. Auch ein richtiger Bart sieht männlich aus. Aber bitte keinen Wildwuchs. Trimm deinen Bart, bringt ihn in Form und auch ein Drei-Tage-Bart sollte gepflegt wirken, wenn es denn keine Glattrasur sein soll.
  • Dreckige Fingernägel: Achte auf gepflegte und saubere Fingernägel. Wenn du einer handwerklichen Arbeit nachgehst, benutze Handschuhe oder eine Schutzcreme („unsichtbarer Handschuh“). Creme die Hände nach der Arbeit mit Pflegelotion ein.
  • Flipflops und Sandalen fern von Strand und Swimmingpool: In der Stadt sind sie einfach unpassend. Es gibt als Alternative so viele geschlossene sommerliche Schuhe. Dazu kannst du keine oder kurze Socken tragen.
  • Keine Grundlagen, aber gleich „speziell“ und „cool“ sein wollen: Es gibt viele Männer, die überhaupt keine modische Grundlagen haben. Auch wenn sie gute Tipps von anderen bekommen, werden diese einfach komplett ignoriert. Sie wollen sich gleich vom Mode-Nerd zum ausgeflippten Rockstar transformieren. Das Ergebnis ist natürlich nicht ein zweiter Jimmy Hendrix oder Johnny Depp, sondern die Erscheinung eines Clowns. Schaff dir also zuerst Grundlagen, leg dir eine geschmackvolle und gut sitzende Standardgarderobe zu. Erst wenn du nach einer gewissen Zeit ein Modegefühl entwickelt hast, kannst du mit dem Experimentieren beginnen und dich an gewagtere Kleidung rantrauen.
  • Übermäßiges Fashion-Victim: Vermeide Kleider zu tragen, nur weil sie gerade in sind, trage sie, weil sie dir gefallen und du dich darin wohl fühlst. Nicht falsch verstehen, es ist vollkommen in Ordnung, wenn du Sachen trägst, die gerade in Mode sind oder einen neuen Trend ausprobierst. Das Problem fängt dann an, wenn du immer auf der Suche nach dem neuesten „Modeschrei“ bist. Trete nicht den Klonen bei, schaffe stattdessen deinen eigenen individuellen Stil.
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