Was ist Shock and Awe und wie wende ich es an?

UnwiderstehlichFür einige ist Sex vielleicht nicht unbedingt die Tätigkeit, während der viel miteinander geredet wird. Für mich gehört Sex zu einer der intensivsten Möglichkeiten der Kommunikation die zwei Menschen haben. Körpersprache, Erregung und Nähe verschmelzen zu einer unglaublich großen Möglichkeit auf unterschiedlichen Kanälen miteinander zu kommunizieren.

Ich gebe es zu, ich bin ein bekennender Hedonist. Ich genieße Sex, und ich genieße die Anwesenheit der Frau mit der ich Sex habe. Ihren Körper, ihren Duft, ihre Ausstrahlung, ihre Weiblichkeit. Das ist mein Begehren und ohne dass ich noch ein Wort gesagt habe, kann es die Frau spüren. Manche werden davon berührt, andere überwältigt, wieder andere erregt. Doch es lässt keine Frau kalt.

Doch zurück zum Thema

Ich meine hier nicht nur das „Dirty Talking“. Denn der Wortschatz ist hier doch etwas begrenzt. Es eignet sich wenn die Stimmung passt und wenn die Frau offen dafür ist. Eine Frau wird Dirty Talking nicht erwidern, wenn

  • es von dir inkongruent klingt
  • sie sich dabei dumm vorkommt
  • sie Schamgefühle hat
  • etwas was sie sagt oder zu ihr gesagt wurde als verletzend empfunden wird.

Dirty Talking ist für mich die Holzhammermethode der erotisch-sexuellen Sprache. Werfen wir deshalb mal einen Blick auf die feine Klinge…

Was ist Shock and Awe?

Shock and awe gibt der Frau die „Schuld“ daran, dass sie so ungeheuer hinreißend ist und dass man einfach keine andere Möglichkeit hat, ihr zu verfallen. Ich lasse mich von meiner Erregung mitreißen. Meine Erregung lässt mich sehr gut in Kontakt mit der Frau kommen und sie führt mich zu all den Dingen, die diese Frau für mich so begehrenswert machen… ein Blick… eine Wendung ihres Kopfes… ihre Haare… ihr Duft, ihr Gang… ihr Blick, wenn sie erregt ist.

Dieser Erregung gebe ich jetzt eine Stimme. ich drücke aus, was mich genau an dieser Frau erregt. Das ist immer 100 % kongruent und stimmig. Wäre es das nicht in diesem Moment, würde ich es nicht sagen. Ich mache also sexuelle Komplimente und schmücke aus, was ich mit ihr alles anstellen werde. Ich wechsle in diese „sexuelle“ Sprache automatisch von dem Augenblick an, wo einer von uns oder wir beide eine sexuelle Begegnung initiieren.

Es ist schwer zu beschreiben, wie alle diese drei Elemente zu einer Art der Kommunikation verschmelzen, deshalb möchte ich einfach ein Beispiel schreiben und hoffe, dass du davon etwas mitnehmen kannst.

So wende ich Shock and Awe an

Nehmen wir an, ich begegne meiner Partnerin im privaten Rahmen. Sie trägt ein Kleid. Unsere Blicke begegnen sich und ich merke, dass Spannung da ist. Ich fasse sie mit beiden Händen sanft an ihren Hüften und küsse sie… leicht, locker und frech. Ich gehe ein paar Schritte nach hinten mit ihr, sodass sie mit dem Rücken an eine Wand lehnt. Ich atme ganz tief ihren Duft an ihrem Hals ein und vergrabe meine Nase in ihrem Haar, streichle ihre Oberschenkel und flüstere ihr ins Ohr, wie warm und sanft sich ihre Haut anfühlt.

Ich streichle ganz sanft mit meinem Zeigefinger über ihre linke Brust (ohne dabei die Brustwarze gleich zu berühren), lasse meinen Finger kreisen. „Sie fühlt sich gut an“, „Ich mag deine wunderschönen Formen.“ Ich küsse sie, löse mich ein wenig und streiche mit dem Zeigefinger von ihrem Mund abwärts über ihr Kinn, den Hals, zwischen ihre Brüste bis zu ihrem Bauchnabel und ein wenig weiter. „Gestern als ich neben dir aufgewacht bin, habe ich deinen warmen, sanften Körper gespürt und das hat mich erregt. Ich konnte nicht anders – ich musste ihn streicheln und küssen.“ „Ich wollte dich nicht wecken, darum habe ich vorsichtig mit deinem wunderschönen Rücken begonnen.“ Ich fahre mit meiner rechten Hand vom Oberschenkel über ihren Hintern langsam hinauf, die Wirbelsäule entlang bis in ihr Genick. Dort streiche ich mit den Fingern nach oben durch ihr Haar und kraule das Genick.

Spätestens jetzt wird die Frau wahrscheinlich erschauern. Meine Berührungen sind sanft und leicht. Zwischendurch packe ich sie natürlich auch mal fester an der Hüfte oder an ihrem Hintern usw. Bevor das jetzt den Jugendschutz für alle unter 16 hier verletzt höre ich mal an dieser Stelle auf, das Prinzip sollte soweit klar sein.

Zusammenfassung

  • Ich fasse den Zauber der Frau in Worte und ergebe mich ihrer Weiblichkeit. Ich habe keine Angst, die erotische Ausstrahlung der Frau auszusprechen.
  • Ich beschreibe genau, was ich mache, wie es sich anfühlt, was ich fühle (RD) und nehme die Frau so auf diese Reise mit.
  • Ich nehme Bezug auf bereits erlebte Erotik zwischen uns
  • Im richtigen Moment wechsle ich zu Dirty Talking (wenn es passt).

Und was ganz entscheidend ist: Ich hör auch NACH dem Sex nicht gleich damit auf. Ich genieße es Linien über den schweißnassen und erregten Körper meiner Partnerin zu ziehen und setze die Beschreibung ihrer Weiblichkeit die mich jedes Mal fassungslos macht, sanft fort.

Das ist nicht needy, im Gegenteil. In der richtigen Art und Weise auszudrücken, WARUM die Frau neben dir die Frau deiner Wahl ist, macht dich zu etwas Besonderem. Eine Frau wird dich dafür lieben.

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