Wie funktioniert erfolgreiches Provinzgame?

Frau in ProvinzDer Titel sagt eigentlich schon alles, ich möchte nun hierzu ein paar meiner Erkenntnisse zu diesem Thema preisgeben und Lösungsansätze aufzeigen. Denn viele der Jungs, die in der Provinz leben versuchen ihr Game nach den Regeln der Artists aufzuziehen, die ihre Techniken in Metropolen wie LA, New York, Köln oder Berlin entwickeln, erproben, erfolgreich durchziehen und hier lehren.

Zugegeben, ich lebe in der Provinz in einem Ort mit rund 20.000 Einwohnern und rund herum sieht’s nicht anders aus. Vom Kirchturm aus kann ich den ganzen Ort einsehen. Die nächst größere Stadt liegt rund 40 Kilometer entfernt und so habe ich meinen Gamestil und dessen meiner Freunde und Wings aus Köln, Berlin und Wuppertal miteinander verglichen und interessante Unterschiede festgestellt.

Die Großstädter unter uns sind echt zu beneiden, denn die Anzahl an potenziellen Möglichkeiten ist schier unbegrenzt, da eine Großstadt erstens immer eine unheimlich große Fluktuation an Menschen, besonders jungen Menschen zu denen auch viele attraktive Frauen gehören haben. Klar – Arbeit, Studium etc. So kann sich ein angehender Verführer oder Artist, anhand der großen Auswahl und ständig wechselnden Leuten in den Clubs und Bars, viel schneller entwickeln und entfalten, was sich natürlich auch unheimlich positiv auf die Erfolgsquote und die damit einhergehende Entwicklung des Unterbewusstseins auswirkt. Warum gibt es beispielsweise im Ruhrpott und Köln die meisten guten Szeneleute? Und von Ostdeutschland beispielsweise hört man abgesehen von Berlin kaum etwas? Ganz klar, in der Provinz scheitern die meisten, was dazu führt das es da kaum richtig gute Artists gibt!

Ich möchte anhand einiger Punkte einmal meine Strategien und deren Zusammenhänge erläutern, denn auch in der Provinz lohnt es sich, wenn man bestimmte Dinge gecheckt hat und damit umzugehen versteht.

1. Clubleben

In gewissen Clubs treffen sich in der Provinz zu jedem Wochenende meist die gleichen Leute (grob gesehen). Es ist ein „sehen und gesehen werden“ wo sich viele der Besucher vom vielen der vergangen Wochenenden her „kennen“. Selbst wenn sie sich noch nicht kennen gelernt oder auf irgendeine Art Konversation betrieben haben. Das Dorfdisco-Phänomen. Hier besteht nun die Schwierigkeit, als neuer Typ oder neue kleine Gruppe eines der Chicks aus den anderen Grüppchen herauszupicken und zu isolieren, da die Anti Slut Defense (ASD) nicht nur den eigenen Freunden gilt, sondern auch fast allen anderen Clubbesuchern, wenn sie sich einem fremden Typen zu interessiert zeigen und ihm sogar irgendwohin folgen. Deswegen ist guter Social Proof wichtig den man nur erreicht wenn man ständig dort präsent und in der Lage ist diesen weitläufig zu generieren indem man sich halt auf lockerer Art mit den Leuten auseinander setzt. (Storytelling und Spaß).

Aus diesem allmählich gerierten Social Proof heraus, der irgendwann zum Selbstläufer wird, hat man aber noch lange nicht die Möglichkeit die bereits bestehenden Chicks aufzureisen, sondern vielmehr die Macht gewonnen neue, fremde Grüppchen von Chicks, die keinen Anschluss haben aus dem Proof heraus zu aproachen und schließlich zu verführen. Da dies in der Provinz aber nicht so häufig der Fall ist, sollte man seine Augen offen halten und diese Gelegenheiten neue Chicks zu entdecken unbedingt nutzen. Sie lohnen sich da sie meist leichte Beute sind. Und das eine oder andere Chick des Altbestandes fällt sicherlich auch mit ab.

2. Logistik

In der Provinzdisko kommen an den Wochenenden die Leute aus allen umliegenden Dörfern und Kleinstädten zusammen, die in ihrem Social Circle dafür eigens konstruierte Fahrgemeinschaften bilden, wo einer den Fahrer spielt und die Anderen aus den umliegenden Dörfern zusammen sammelt, um dann im Club aufzuschlagen. An diese Gruppe sind diese Leute dann auch den gesamten Clubabend lang gebunden, da sie nur so wieder heim kommen, wie sie her gekommen sind. Sich ein Taxi mit einem Artist zu nehmen, den sie gerade kennen gelernt hat, kann das Chick nicht vor ihren Freunden verantworten, wird sich dabei unkomfortabel fühlen und von daher so was aus rein rationalen Gründen nicht zulassen (Stichwort: Anti Slut Defense – ASD).

Deshalb sieht man in diesen Clubs auch immer die Leute in so kleinen Grüppchen abhängen, die sich so gut wie kaum durchmischen. Von daher ist es schwer eine Frau aus diesen Gruppen dauerhaft isolieren zu können. Mein Lösungstipp: In die gesamte Gruppe gehen, mit Storytelling und anfänglichem Ignorieren des Targets dieses Attracten und dann am Hochpunkt das Set mit einem Takeaway verlassen: „Hey. Du/Ihr scheint echt cool drauf zu sein, ich denke man läuft sich bestimmt noch mal über Weg“.

Dies erscheint zwar ungewöhnlich ist aber ein sehr mächtiges Attraction-Tool, welches gleichzeitig als Compliance-Test verstanden werden kann, denn wenn dein Target dir dann einmal losgelöst von der Gruppe „ganz zufällig“ über den Weg läuft, du dich immer noch entspannt und nicht needy zeigst, sie dich dann auch noch in die Seite knufft oder dich mit breitem Grinsen fordernd anlächelt oder andere IOIs zeigt, dann hast du sie am Wickel, kannst entspannt in die Isolation und den Comfort gehen und später den KC oder den NC weit ab von den neugierigen Blicken ihrer Freunde durchziehen. Aber denk dran, du hast nicht sehr viel Zeit dafür, denn nirgendwo erntet man so viele Cockblocks wie in Provinzclubs.

3. SNLs

Vergiss es! Ich habe in meiner gesamten Aktivität in der Provinz nicht mehr als eine Handvoll Same Night Lays zustande gebracht. Und diese fanden entweder auf der Clubtoilette oder draußen in meinem Auto statt. Die Logistik ist einfach aufgrund der oben aufgeführten Tatsachen immer kontraproduktiv und vernichtet die Möglichkeit das Target in derselben Nacht mit nach Hause zu nehmen.

Kurioser Weise habe ich, wenn ich zu Besuch in Köln oder im Ruhrpott bin, fast immer oder sehr häufig einen SNL. Klar, die Mädels wohnen oft nur einen Steinwurf von der Kennlern-Location entfernt und kommen oft mit öffentlichen Verkehrsmitteln dort hin, um ihre Freunde im Club zu treffen. Die Logistik passt also fast immer, wenn sich der Abend dem Ende neigt und die Freunde nach und nach verschwinden oder man sich einfach gemeinsam mit dem Target auf den Weg nachhause macht. Keiner weiß was abgeht, da wir ja z. B. auch gut die gleiche Bahn nehmen könnten, nur getrennt aussteigen müssen. Also keine große Sache sich mit einem Fremden auf den Heimweg zu machen. In der Provinz ist sowas am Tag danach immer ein Grund und ein gutes Thema zum Lästern und Tratschen. Also ASD-Alarm!

Meine Lösung: Ganz einfach, im Club soweit gamen wie es die Logistik oder ihre neidische Freundin zulassen, Nummer nehmen, Telefongame am Tag danach oder zwei bis drei Tage später, (je nachdem wie viel Zeit ihr gemeinsam im Club hattet) und dann die Seductionphasen auf den Tag 2 legen, indem du ein Date, am Besten auf deinem Territorium, vorschlägst und die Sache dann in Ruhe und frei von ASD auslösenden Blicken fortführst.

4. LTRs

In der Provinz eine heiße Singlefrau zu treffen ist fast so schwierig wie einen BJ von einer Nonne zu bekommen, obwohl selbst das noch einfacher zu bewerkstelligen wäre. Denn in der Provinz hat man halt als junger attraktiver Mensch kaum Auswahl und muss das Erstbeste, was den Ansprüchen geradeso genügt und man zu fassen bekommt nehmen und behalten, um nicht wahnsinnig untervögelt und leer durchs Dorf stapfen zu müssen.

Die meisten Leute können es sich in der Provinz schlicht und ergreifend nicht erlauben, eine der seltenen potenziellen Möglichkeiten auf einen ebenfalls attraktiven und interessanten Partner sausen zu lassen, weshalb hier LTRs die mit 16 Jahren begannen und mit 25 immer noch aktuell sind keine Seltenheit. Allgemein sind ONS oder unverbindliche Affären in der Provinz vor allem bei den Mädels kaum ein Thema, welches in Betracht gezogen wird. In der Regel bedeutet rummachen auch gleichzeitig, dass man mit dem Typen auch „zusammen“ ist. In den Freundeskreisen, deren Ränder, anders als in der Großstadt, nach Außen hin sehr fest einzementiert sind, werden die Chicks im Laufe von mehreren Jahren einmal komplett die Runde unter den Typen rumgereicht und jeder war mal mit jedem zusammen, diesen Eindruck könnte man echt schnell gewinnen, wenn man sich die Storys der betreffenden Leute dazu mal mit Bedacht reinzieht. Dennoch schaffe ich es mit mehreren FB s zu leben und immer mal wieder wechselnde Affären zu haben wo ich der Liebhaber eines vergebenen Chicks bin. Doch wie erreiche ich das?

Lösungsansatz: Scheiß auf moralische Zwänge und leg dir ein paar gute BFDs zu. Mein Standard: „Na dann scheinst du ja mit deinem Freund bereits alles zu haben was du dir schon immer gewünscht hast, weißt was die nächsten Jahre auf dich zukommt und das nichts unvorhersehbares passiert“. Der ist Böse, also wirklich nur bedacht einsetzten du Schlawiner! Wenn ein guter BFD schon alles wäre, dann wäre die Sache ja wirklich zu einfach gewesen – stimmst? Was dich bei vergebenen Chicks, die schon ewig und drei Tage in ihrer Beziehung feststecken oder rumdümpeln, da sie denken nichts besseres zu bekommen von ihren Boyfriends maßgeblich unterscheidet ist neben deiner Aufregenden und unglaublich anziehenden Ausstrahlung vor allen Dingen dein Comfort und Rapport! Wenn ich mir die meisten Beziehungen in der Provinz so anschaue, die den Charakter eines aufgewärmten Nudelauflaufs haben, der nur gegessen wird, weil er eben noch da ist, dann fällt mir vor allen Dingen die Rapportunfähigkeit der Boyfriends auf, die ihre Freundin unterbewusst als selbstverständlich ansehen und sich auch dementsprechend nicht genügend um den Seelen und Hirnfick ihrer Geliebten kümmern.

Hier setzen die verführerischen Waffen des Artists an die da Spaß, Comfort und Rapport heißen, die durch die Verbindung mit subtilen BFDs und stetiger Eskalation der Frau den Verstand und ich damit dem Boyfriend seine Freundin raube. Die Großstädter haben zwar mehr Singlefrauen, aber wiederum das Problem, dass diese Damen dort eine viel zu große Auswahl an potenziellen Partnern haben und deshalb den Verführer ganz schön zu Grunde testen und screenen bevor sie sich mit ihm einlassen, denn wenn der nicht passt, steht am nächsten Tresen schon der Nächste bereit von dem sie angesprochen werden.

Also hat alles so seine Vor- und Nachteile und wenn man genauer hinsieht und weiß wie man sein Game anpasst, dann sieht es selbst in der Provinz gar nicht mal so schlecht aus.

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