So sieht das Mindset eines Verführers aus

Mindset des VerführersAlles was in deinen Gedanken vorgeht sendest du nach außen, das nennen wir Ausstrahlung. Frauen stehen auf eine „besondere“ Ausstrahlung. 98 % der Männer sind durchschnittlich frustriert und sie erwarten nicht wirklich viel vom Leben, sprich Afc´s .

Was machen die 2 % der Männer was die anderen 98 % nicht tun? Ich verrate es dir: Sie machen nichts anders. Ihr Leben wird durch ihr Denken bestimmt genau wie bei den Afc´s. Nur haben diese Männer andere Gedankengänge die ihnen viel mehr Türen zu dem was sie eigentlich möchten öffnen. Lasse diesen Gedanken während dem Lesen dieses Artikels zu.

Deine Gedanken und dein Gehirn sind die stärkste Waffe die du hast. Du kannst so ziemlich alles mit ihnen anstellen. Wenn du beispielsweise wirklich daran glaubst das du heute Abend eine Frau verführen wirst, die dir gefällt, dann wirst du es auch schaffen. Einen Moment mal letztens im Club hast du doch wirklich intensiv diesen Lay gewollt und hast auch daran gedacht das du es schaffen kannst. Jetzt will mir jemand erzählen, wenn ich es schaffe daran zu glauben, klappt es auch? Da stimmt irgendwas nicht.

Genau du hast recht, an der Sache ist etwas faul. Du hast den Lay gewollt, du hast daran gedacht, dass du es schaffen kannst. War es deine innere Überzeugung, dass du es schaffst oder war es eher ein Kampf der sich in deinem Kopf abspielte? Es spielten die konstruktiven Gedanken gegen die destruktiven? Es war wie eine Diskussion die du unbedingt gewinnen wolltest, aber es fehlte dir der entscheidende Gedanke, der „Schlüssel“ um endlich Schluss mit diesem Chaos im Kopf zu machen? Dann ist dein Mindset nicht gefestigt.

Das „Mindset“ also die innere Einstellung sprich das „Inner Game“ spiegelt sich immer nach außen hin für alle anderen sichtbar wieder. Das läuft zu einem großen Teil unterbewusst ab. Wenn du in deinen Gedanken total besorgt bist, weil du dir über etwas sorgen machst, dann wirst du nicht mit einem fröhlichen Gesicht durch den Club laufen können. Du sagst „Doch das kann ich !“? Wenn du es ein einziges Mal erlebst, dass du total in Sorge bist und dein „gefaktes“ lächeln dafür gesorgt hat, das dir jemand anderes ein ernst gemeintes Kompliment wie „Mensch du strahlst heute echt eine besondere Lebensfreude aus!“ gemacht hat, dann möchte ich dich gerne kennenlernen und das von dir persönlich hören. Du wirst schnell merken, dass es nicht möglich ist richtige Lebensfreude vorzutäuschen.

Schauspieler können das? Ja sie können es! Sie schaffen es indem sie sich in ihre Rolle hineinversetzen und die Gefühle und Gedanken, die sie damit verbinden, so intensiv glauben das sie damit Kongruent wirken. Sie kontrollieren also ihre Gedanken. Das ist der erste und wichtigste Schritt. Ohne die richtigen Gedankengänge könnten sie nicht dem Charakter eigenes Leben einhauchen den sie grade in ihrer Rolle verkörpern. Wir werden durch unsere Gedanken gesteuert. Wusstest du zu wie vielen Prozent wir bewusst oder unbewusst unser Handeln beeinflussen? Es sind 85 % Unterbewusstsein und lediglich 15 % Bewusstsein. Unser Handeln läuft also ziemlich automatisch ab und wird vor allem davon beeinflusst, was wir für Gedankengrundsätze haben.

Warum du selbst Erfolgreich sein kannst

Jetzt habe ich eine verdammt gute Nachricht für dich: Du kannst diese Grundsätze jederzeit beliebig ändern! Lass diesen Gedanken, dass du dein Denken jederzeit aktiv beeinflussen kannst zu. Das ist der allererste wichtige Schritt. Wenn du dich dagegen wehrst, besteht keine Chance diese großartige Option zu nutzen.

Alles was jemals ein anderer Mensch geschafft hat, kannst du auch schaffen. Und zwar indem du seine Gedankengänge modellierst. Das bedeutet, dass du seine internalen Repräsentationen, die ein Ergebnis seiner Glaubenssätze und Filter sind zu deinen eigenen machst. Jeder Mensch hat Glaubenssätze. Ein sehr wichtiger Glaubenssatz, den viele erfolgreiche Menschen haben ist z. b. „Es gibt keine Misserfolge , es gibt nur Resultate“. Dieser Glaubenssatz ist extrem förderlich für jeden Menschen. Wenn du das Ziel eines bestimmten Vorhabens nicht erreichst, kannst du dich darüber ärgern, das du versagt hast. Wohin führt dich dieser Gedanke? Was macht er mit deinen Gefühlen? Diese Art des Denkens ist nicht grade motivierend nicht wahr?

Wenn du dein Vorhaben nicht erreichst, kannst du es auch als einen Erfolg ansehen. Du hast einen Weg gefunden, dein Ziel nicht zu erreichen und weißt beim nächsten mal mit Sicherheit schon mehr als vorher wie du es richtig machen kannst. Somit ist dein fehlgeschlagener Versuch kein Misserfolg, sondern ein Resultat, und zwar ein positives. Überlege jetzt einen Moment, warum du diesen Glaubenssatz für dich selbst annehmen solltest und warum nicht. Welche der beiden Ansichten bringt dich weiter?

Das nächste Mal wenn du denkst das du etwas nicht kannst oder dich verzweifelt ärgerst, dass du etwas nicht geschafft hast dann erinnere dich auch daran das der negative Glaubenssatz dir nichts bringt. Es ist sehr wichtig, dass du es dir ab jetzt zur Gewohnheit machst, die positiven Aspekte in der jeweiligen Situation zu erkennen. Das kann anfangs noch etwas schwieriger sein, nach einer Zeit und Übung wird sich jedoch ein Automatismus einstellen, der dich zu einer neuen Lebensqualität führt.

Desto intensiver negative Gedanken in dir verankert sind, umso mehr wird die Umstellung in ein positives Denken deine Taten neu beeinflussen und dein Leben verändern. Kein Ereignis hat irgendeine Macht über mich, außer der die ich ihm in meinen Gedanken gebe.- Anthony Robbins

Die Auswirkungen

Ein kleines Beispiel: Du sitzt zuhause und eigentlich kommt deine LTR jeden Moment. Du wartest und wartest und sie scheint sich stark zu verspäten. Du hast jetzt 2 Möglichkeiten, wie du darüber denkst:

  1. Die 1. ist du denkst das sie sich mit einem anderen Typen trifft, fremdgeht, Dinge tut die sie vor dir verheimlicht etc…. Diese Gedanken werden euer Gespräch wenn sie dann 3 Stunden später kommt entscheidend beeinflussen. Selbst wenn du dich bemühst dich zu beherrschen, führt alleine deine Denkweise zu Missverständnissen, Kummer und im schlimmsten Fall sogar zu Aggression.
  2. Die 2. Möglichkeit ist du denkst z. b. sie wurde auf der Arbeit aufgehalten. Du machst dir keinen Kummer, weil dir ein positiver Grund für ihr Zuspätkommen in den Sinn kommt und du gibst damit keinem die Schuld für etwas.

Wenn sie dann nach Hause kommt und sagt: “ Schatz ich bin auf der Arbeit aufgehalten worden!“ Was denkst du selber inwieweit sich deine eigene Reaktion bei den beiden angebotenen Glaubenssätzen voneinander unterscheidet? An diesem Beispiel lässt sich gut verdeutlichen, wie wichtig es ist seine Gedanken nicht einfach machen zu lassen was sie wollen sondern eigenen Einfluss darauf zu nehmen.

Deine Aufgabe

Du möchtest dein Leben und deine eigenen Gedanken selbst in der Hand haben nicht wahr? Dann setze dir jetzt das feste Ziel (welches du auch jetzt sofort aufschreibst) innerhalb dieser Woche bis einschließlich Sonntag, deine eigenen Glaubenssätze zu überprüfen. Nimm dir dafür mindestens eine Stunde Zeit, und akzeptiere keinen Glaubenssatz der mit „ich kann nicht“ anfängt, ohne dich zu fragen inwieweit dich dieser Glaubenssatz behindert deine Ziele zu erreichen. Drehe diese Glaubenssätze ins Positive um.

Du hast eben gelernt das du mit den Gedanken „ich kann“ oder „ich kann nicht“ darüber entscheidest ob du dein Ziel erreichen kannst und auch wirst, oder ob du keine Chance hast. Was ist dir lieber? Der Versuch deine Gedanken zu beeinflussen kostet dich erstmal nichts, außer diese eine Stunde, in der du dich mit deinem eigenen Leben beschäftigst und somit einen Grundstein für ein noch wesentlich erfolgreicheres Leben setzt. Dich für den Weg des Positiven Denkens zu entscheiden ist ziemlich befreiend und einfach, ist es nicht so?

Nun weißt du, wie wichtig Glaubenssätze für unser Leben und unseren Erfolg sind. Es gibt auch Menschen die sich damit nicht beschäftigen möchten, weil sie von Natur aus Erfolgreich denken und handeln. Für alle die gerne die Kontrolle über ihre Glaubenssätze haben möchten, habe ich jetzt erst mal folgende kleine Übung parat:

1. Übung: Glaubenssätze

  • 1. Schritt: Schreibe dir 5 Glaubenssätze auf von denen du denkst das sie dich daran hindern erfolgreicher mit Frauen zu werden, sie anzusprechen, zu eskalieren, zu layen etc….. Mach dir wirklich genau Gedanken darüber, denn sobald du deine eigenen Ängste erkannt hast, kannst du daran arbeiten und sie verändern. Wenn du sie nicht kennst, hast du wenig Chancen an ihnen zu arbeiten. Also ist jede Angst die du entdeckst ein großer Erfolg, weil du jetzt die Möglichkeit hast sie zu verändern!
  • 2. Schritt: Schreibe gegen jeden Glaubenssatz mindestens einen Grund auf, warum dieser negative Glaubenssatz unnötig oder hinderlich ist. Wenn du keinen Grund dagegen findest, dann erfinde einen. Beispiel: (1. Schritt) Negativer Belief: “ Ich traue mich nicht Frauen anzusprechen, weil ich nicht gut genug aussehe“ (2. Schritt) Positiver Belief:“ Ich bin ein gutaussehender gepflegter Mann, und habe das Recht mit jeder Frau zu sprechen“
  • 3. Schritt: Die positiven Glaubenssätze, die du eben herausgefunden hast sind ab heute deine neuen Affirmationen. Am besten wirken Affirmationen morgens und abends, d. h. vor und nach dem Schlafen. Das bedeutet du schaust dich im Spiegel an und sagst dir z. b. wie im Beispiel: „Ich bin ein gutaussehender gepflegter Mann und habe das Recht mit jeder Frau zu sprechen“! Wenn du diese Übung die ersten paar Male machst wird dein Unterbewusstsein und dein Denken wahrscheinlich Widerstand leisten und es läuft ein innerer Dialog der Dinge wie „Aber bisher….“ oder „was laberst du da für nen Mist“ in deinem Kopf rumschwirren lässt. Das ist vollkommen normal. Wenn du diese Übung erst einmal 21 Tage lang regelmäßig gemacht hast, wird dein Unterbewusstsein beginnen diese neuen Beliefs anzunehmen.

Wichtig ist das du keinen einzigen Tag auslässt und es immer morgens und abends machst. Die Übung kostet dich 10 Minuten Zeit vom Tag und ist es wirklich wert, das du sie ausprobierst, meinst du nicht auch? Dein Unterbewusstsein wird die Affirmationen nach einer gewissen Zeit (in der Regel 21 – 30 Tage) von selber annehmen und dein Mindset ist um einen produktiven neuen Teil erweitert.

Falls du vor Schritt 1 sitzt und dir absolut nichts einfällt dann nimm dir beim nächsten sargen einfach einen Notizblock mit und schreibe dir deine ganzen Gedanken auf die dagegen Sprechen jetzt Frauen anzusprechen. Wenn du wirklich aktiv sargen wolltest wird jeder Grund dagegen der dir im Field einfällt, ein Limiting Belief sein, den du ab sofort bewusst umwandeln solltest. Zusätzlich kannst du deine negativen Glaubenssätze noch mit EFT bearbeiten.

Ich würde dir empfehlen Affirmationen auf jeden Fall zu testen, du wirst sehr gute Erfahrungen machen, und hast keinerlei Nachteil dabei. Vielleicht hast du noch gar nicht darüber nachgedacht, dass diese Entscheidung eine der wenigen im Leben ist, die wirklich keinen Nachteil bringt!?! 😉

2. Übung: Werte

Wenn du deine Werte kennst, kennst du dich selber! Du glaubst mir nicht? Dann probier es aus. Ich verspreche dir hervorragende Ergebnisse! Werte sind die Dinge und Einstellungen die uns im Leben wichtig sind, die uns motivieren, die uns sagen was richtig und was falsch ist, die uns sagen was gut uns was böse ist und Dinge für die wir Zeit und Kraft aufwenden. Werte können z. b. sein:

  • Freiheit
  • Ordnung
  • Respekt
  • Pünktlichkeit
  • Hilfsbereitschaft
  • etc…..

Es gibt globale Werte die dein ganzes Leben beeinflussen und kontextabhängige Werte, d. h. die Werte können im Kontext „Arbeit“ und „Freundschaft“ jeweils unterschiedlich sein. Dennoch werden sicherlich je Lebensbereich (Kontext) nicht völlig gegenteilige Werte an erster Stelle stehen.

Werte sind in der Regel ziemlich zeitstabil und können nicht von heute auf morgen verändert werden, außer die Lebensumstände ändern sich z. b. durch einen dramatischen Vorfall. Jeder Mensch hat ca. zwischen 10 und 20 Werten, und es ist Gold wert seine eigenen Werte zu kennen. Du kannst jede deiner eigenen Reaktionen auf jedes Thema verstehen, wenn du deine Werte kennst. Wie du deine Werte herausfindest?

Mach einmal folgende kleine Übung: Schreibe 2 Kontexte auf von denen du gerne deine Werte herausfinden möchtest zum Beispiel Arbeitsstelle, Frauen, Freunde etc.. Schreibe danach mindestens 2 Werte für jeden Kontext auf. Du stellst dir dafür einfache Fragen wie z. b. „Was ist mir wichtig“ oder „was ist für mich der Himmel/die Hölle auf Erden“ ………. Stufe danach auf einer Skala von 1 – 10 selber ein wieweit dieser Wert in deinem Leben integriert ist.

Ein Beispiel:

  • Kontext: Arbeit
    • Wert 1 – Unabhängigkeit 1 – 10 = 8
    • Wert 2 – Herausforderung 1 – 10= 9

Am allerbesten geht es dir selber wenn alle deine Werte auf einer 10 sind, denn dann lebst du vollkommen im Einklang mit deinen Werten! Das kann in machen Bereich ziemlich schwer sein, trotzdem solltest du dich stets bemühen deine Werte soweit wie möglich zu befriedigen oder sie mit Hilfe von Glaubenssätzen und Affirmationen auf Dauer zu ändern!

Diesen Teil hab ich ziemlich klein gehalten weil diese 2 beschriebenen Übungen dein Innergame wirklich sehr verändern können und du sie auf jeden Fall ausprobieren solltest. Sie sollen nicht in 20 Übungen untergehen. Mache unbedingt diese 2 Übungen und siehe selbst, wie du dich fast automatisch zum Positiven verändern wirst!

Der jetzige Abschnitt wir es in sich haben. Es geht dabei um „Grundglaubenssätze“, die ein guter Verführer hat! Verwende diesen Abschnitt und schnapp dir Affirmationen daraus, schau wie die Beliefs zu deinen Werten passen und genieße das dein Inner Game in Zukunft immer besser und dein Frame so stark wird, dass dich nichts mehr so schnell aus der Ruhe bringt!

Die Wichtigkeit des Glaubens

Ich will aus einem Beispiel meiner persönlichen Erfahrungen berichten. Ich bin gerade dabei meinen Job zu wechseln. Ich sehnte mich nach neuen Herausforderungen in meinem Beruf. Das meinem Chef klarzumachen, war nicht ganz einfach. Er ist ein Mensch, der in seiner eigenen Realität lebt. Er hat völlig andere Erfahrungen als ich gemacht und konnte es absolut nicht verstehen, dass ich etwas neues Suche. Er versucht nun schon seit Wochen mich zum Bleiben zu überreden, was er nicht gerade ungeschickt macht. Ich weiß von zwei unserer Angestellten, dass auch sie am liebsten wechseln würden und haben ebenfalls das Gespräch mit meinem Chef gesucht. Doch ließen sie sich von seinem Glauben und seinen wundervoll beschriebenen Aussichten über ihre jeweilige Zukunft im Unternehmen blenden. Keiner von beiden ließ sich auf den Konflikt mit ihm ein. Davon abgesehen gehen sie beruflichen Konflikten grundsätzlich lieber aus dem Weg. Er ist ein sehr dominanter und redegewandter Mensch. Auch mir fiel es nicht leicht und ich habe mich lange vor einer Entscheidung gedrückt.

Doch der Unterschied zwischen den zwei Jungs und mir war, dass ich meinen Glauben und meine Wünsche klar und deutlich rüber bringe. Ich habe keine Scheu davor, meinem Chef zu sagen, dass wir völlig andere Ansichten habe und dass ich seine Denkweise zwar respektiere, aber dennoch meinen eigenen Weg gehen möchte und meine Entscheidung unwiderruflich feststeht.

Was habe ich dadurch erreicht? Mein Chef respektiert mich vollkommen. Ich bin einer der wenigen, die sein Vertrauen genießen, weil ich nicht nur sage was ich denke, sondern stets versuche meinem Glauben und meinen Wünschen einigermaßen treu zu bleiben. Ich sage ihm klipp und klar, dass ich die Dinge aus meiner eigenen Realität heraus völlig anders als er sehe. Auch wenn mir klar ist, dass jeder Mensch in jedem Unternehmen ersetzbar ist, ist mir dennoch klar, dass ich als „eigener Denker“ wertvoll für das Unternehmen bin, was mir mein Chef nicht selten bestätigt. Auch wenn ich sicherlich Fehler mache, was absolut menschlich ist, besitze ich über verschiedene Grundeinstellungen und Werte in meinem Leben, an denen niemand rütteln kann. Dies bringt mir massig Respekt, während andere Kollegen versuchen sich seinen Respekt unterschwellig zu erkämpfen. Viel Energieaufwand für wenig Erfolg. Nu ja, jedem das seine. Genug davon.

Ich möchte damit ausdrücken, wie wichtig ein Glaube an irgendwas ist. Und sei es die heilige Mutter Gottes oder der Pumuckl. DER ERFOLGREICHE VERFÜHRER GLAUBT AN IRGENDWAS, VOR ALLEM AN SICH SELBST. Entscheidend ist, dass er überhaupt glaubt!

Es tut mir immer wieder weh und ich bin erschrocken darüber, wie in vielen Meinungsuntersuchungen der Medien ein beträchtlicher Anteil der Leute „Keine Meinung“ oder „Ist mir egal“ als Antwort angeben. Haben diese Leute keine Meinung? Das haben sie meistens schon, doch viel brisanter ist die Tatsache, dass viele viele Menschen, genau den Bullshit Glauben, was andere ihnen als Glauben vorgeben. Sie „kopieren“ andere Menschen, weil sie sonst selbst wie jämmerlich verloren in dieser Welt umhergeistern. Ich finde das grauenvoll. Nicht von ungefähr kommt der Satz „Menschen sind die besten Kopierer, die es in der Natur gibt, noch bessere als die Affen.“ Viele haben Angst davor aus eigenen Erfahrungen heraus sich eine Meinung zu bilden. Sie sind blind gegen die Welt und nehmen lieber den Glauben und das Mindset der Mehrheit an, als mal das Gegenteil zu behaupten. Wie kommt es sonst, dass bei Wahlen oftmals die Partei gewinnt, die gerade sowieso schon die Mehrheit hat. Wenn andere die für „Gut“ befinden, kann das ja gar nicht so falsch sein?! Hier kommen der Begriff „Mindset“ ins Spiel.

Mindsets und Realitäten

Es ist nicht einfach zu erklären, was ein Mindset überhaupt ist. Wer hat sich darüber schon mal Gedanken gemacht? Ich werde es erklären. Ein Mindset ist die gewohnheitsmäßige Denkweise, geistige Haltung und Mentalität eines Menschen, welche seine Interpretation und Reaktionsweise in verschiedenen Situationen bestimmen. Ein Mindset ist demnach ein besonderer Gesichtspunkt, durch den ein Mensch SEINE Realität erlebt. Ich betone „seine Realität“, da Realität für jeden Menschen anders wahrgenommen wird. Und das ist auch gut so!

Ich betone an dieser Stelle direkt, dass es nicht DAS MINDSET oder DEN FRAME gibt. Jeder Mensch soll seinen starken Verführer-Frame mit seinen individuellen Vorlieben, Erfahrungen, Werten und Wünschen kombinieren. Niemals jedoch sollte ein Mensch sich gezwungen fühlen, seine Werte und Wünsche wegzuwerfen, nur weil er Pickup betreibt. Das macht einen nicht schneller oder besser zum Verführer als andere. Vielmehr sollte man sich einiger wichtiger Basics bewusst sein. Betrachtet man Verführung und Persönlichkeitsentwicklung über dem Hintergrund persönlicher Mindsets und dem eigenen Frame, kann jeder auf seine individuelle Art ein Spitzen-Verführer werden. Für mich bedeutet Verführung NICHT, einen sehr bekannten und erfolgreichen Verführer nachzuahmen. Um Gottes Willen, stellt euch mal 1000 kleine Mystery´s, BadBoy´s oder Juggler´s vor, wo bleibt da die eigene Persönlichkeit? Kein Wunder dass Mystery sich umbringen wollte. Der Ansatz der Veränderung beginnt Bottom ->Up und nicht Top-Down. Das bedeutet, dass man an seiner Wurzel anfangen sollte und nicht damit, Opener und Routinen auswendig zu lernen.

Wenn man es schlau anstellt, teilt man sich seine „Lern-Energie“ geschickt ein: Man lernt zum einen Teil Routinen, Games und den ganzen Kram und tauscht sich mit anderen aus (vielleicht 5 – 15 %, je nach persönlicher Vorgeschichte), den Rest seiner Energie widmet man sich selber, d. h. Zeit aufzuwenden, um sich seine Ängste und negative Vergangenheit abzubauen und gleichzeitig eine erfolgreiche Zukunft bereits in seinem Kopf zu entwickeln.

Wodurch entstehen Mindsets?

Mindsets werden in erster Linie aus Erfahrung gebildet. Jeder Mensch macht Erfahrungen. Sei es ein Telefonat mit Freunden oder Kunden, Kindheitserlebnisse und –lehren (z. B. unterschiedliche Mentalitäten (Nord- und Südeuropa)), ein Urlaubserlebnis, die Hand auf der heißen Herdplatte oder wie in unserem Fall, Erfolg bzw. Misserfolg im Umgang mit Frauen. Ständig machen wir Erfahrungen, ohne Pause. Dies ist der Grund warum man in der Community laufend gesagt bekommt, dass man „Raus ins Feld“ gehen soll um Erfahrungen zu sammeln. Es verändert das Mindset Stück für Stück, Erfahrung für Erfahrung. Jegliche Erfahrung wird im Gehirn mit einer Emotion „kodiert“. Wie das genau funktioniert wissen wir noch nicht wirklich. Zumindest speichern unsere Nervenzellen – mit Hilfe der unendlichen Kombinatorik mehrerer Milliarden Nervenzellen – unsere Erfahrungen in Emotionsbildern, damit auf diese extrem schnell zugegriffen werden kann.

Im NLP sagt man „Die Landkarte ist nicht das Gebiet“. Warum sagt man das? Da wir Menschen leider nicht die Fähigkeit haben, jede der Millionen Reize, die pro Sekunde auf uns einstürzen, zu verarbeiten – werden diese Reize über sogenannte „Filter“ aufgenommen. Diese Filter arbeiten unterbewusst und Nutzen als Grundlage unsere gemachten und gespeicherten Erfahrungen. Anders als Menschen mit dem Asperger-Syndrom (Eine Form des Autismus: Viele hochbegabte Menschen haben dieses Syndrom, man sagt ihnen nach die Welt „ungefiltert“ zu erleben. Sie haben demnach nicht so etwas wie ein „Mindset“ bzw. einen Frame sondern erleben die Welt jeden Tag genauso ungefiltert wie sie ist. Dies fördert die Hochbegabung enorm, macht sie andererseits jedoch unfähig simple Aufgaben zu erledigen, etwa das Überqueren einer Straße oder das Verfolgen einer Konversation, Beispiel: Der Film „Rainman„), nehmen wir die Realität also nur gefiltert war, den größten Teil der Interpretation unserer Welt um uns herum übernimmt tatsächlich unser Unterbewusstsein mit den von ihm erzeugten Filtern.

Mittels EFT, Affirmations und NLP können beispielsweise alte Mindsets effektiv geändert (bearbeitet) oder neue geschaffen werden. Wie dies funktioniert wurde schon genug und einschlägig beschrieben. Genug der Definitionen und Erklärungen, ich denke jetzt ist jedem klar, was ein Mindset ist und wie wir mit unseren Mindsets leben. Eigentlich bestimmen nämlich unsere Mindsets die Sichtweise auf unsere spezifische Realität, was uns zum nächsten Punkt bringt.

Verschiedene Frames und deren Auswirkungen auf die Realität

Vereinfacht gesagt definiere ich die Summe aller Mindsets (Erfahrungen und Glaube), die ein Mensch hat, als seinen Frame. Der Frame setzt sich demnach vereinfacht gesagt aus allen Realitätsfiltern zusammen, die unser Gehirn über unsere Erfahrungen generiert hat. Trotzdem kann man sich einen „Frame vorgaukeln“, wie du später in den Übungen sehen wirst.

Jeder Mensch besitzt einen Frame, der ihn aufgrund seiner Glaubenssätze, die wiederum aus seinen Erfahrungen entstanden sind, eine Realität „vorsetzen“ mit der er interagiert. Jeder Mensch handelt also nach seinem natürlichen Frame. Du kannst dir sicherlich vorstellen, dass ein Frame ein unglaublich komplexes Konstrukt ist. Nehmen wir als kleines Beispiel einmal an, zwei Menschen wüchsen in einem Raum auf und würden nie etwas anderes erleben als in diesem Raum. Sie haben an Erfahrungen nichts anderes als sich selbst und ihren Raum. Über Lautsprecher und Bilder würde ihnen jede erdenkliche Realität vorgegaukelt, die völlig anders als unsere Welt ist. Ihr Erfahrungshorizont beschränkt sich demnach nur auf den Raum und auf die Bilder. Würden beide versuchen miteinander zu kommunizieren, wären es wohl ziemlich langweilige Gespräch, weil die Erfahrungen beider Personen sich immer auf die gleichen Erlebnisse bezieht, welche beide „erfahren“ haben. Kämen beide in die „reale Welt“, wären sie hoffnungslos verloren. Soviel zur Komplexität und Einzigartigkeit von Mindsets.

Jede Erfahrung in deinem Leben generiert und ändert deinen Frame. Menschen sind daher Wesen, die sich ständig in Veränderung befinden. Glaube mir, du bist – rein physikalisch gesehen – jetzt nicht mehr der Mensch, der du vor 6 Jahren einmal warst. Sämtlich Atome und Moleküle deines Körpers wurden vollständig durch andere ausgetauscht. Und trotzdem hast du noch deine Erinnerungen oder denkst noch immer das Selbe wie vor 6 Jahren oder hast neue Erfahrungen gemacht, die dich in gewissen Aspekten zum Umdenken gebracht haben. Oder etwa nicht? Und das alles, obwohl Du – rein physikalisch betrachtet – ein ganz anderer Mensch bist. Akzeptieren wir also zunächst einmal die Tatsache, dass jeder Mensch ein im Werden befindliches Wesen ist. Anders ist kein Fortschritt möglich. Hast du dies einmal erkannt und diese Erkenntnis für dich angenommen, bist du schon auf einem guten Weg, Dich selbst und andere Menschen zu akzeptieren und aus neuen Erfahrungen zu lernen. Erkenne, dass jeder Mensch einen individuellen Erfahrungshorizont hat, über den er sich seine Meinung, Glaube und letztlich die Realität bildet und du wirst weit weniger Probleme haben, neue Menschen kennenzulernen und gleichzeitig von ihren Erfahrungen profitieren.

Zurück zum Frame. Er ist also das komische Ding, bestehend aus Mindsets, dass jeden Menschen einzigartig macht. Niemand kann daher verallgemeinern, was auf der individuellen Erfahrung mehrerer Jahrzehnte aufgebaut wurde. Ich werde es trotzdem versuchen: Ein AFC besitzt möglicherweise den verallgemeinerten Frame „Ich muss Frauen vorsichtig und lieb behandeln, ihnen Geschenke machen und um sie buhlen“. Ein anderer AFC vielleicht „Ich muss möglichst cool sein und Status in Form von Geld und Autos haben um eine Frau zu beeindrucken“. Ein Verführer glaubt möglicherweise „Ich muss nur ich selbst sein. Ich bin ein attraktiver Mann und Frauen lieben mich. Ich schau mir erstmal die Frau an, ob sie MIR gefällt. Ich spiele ein wenig mit ihr und sammle weitere, wertvolle Erfahrung.„

Nun stell dir alle drei Personen in einer gleichgestellten Situation vor. Wie würde jeder individuell agieren und reagieren? Ein schöner Frühlingstag in einem Café, die Sonne scheint, die Röcke sind wieder lecker kurz und jeder unserer 3 Probanden sitzt mit Freunden an einem Tisch und genießt die gemeinsame Zeit, man unterhält sich. Ein paar Tische weiter sitzt ein Mädchen, Anfang zwanzig, süßes Gesicht, heißer Body, geile Beine. Allen 3 packt es aufgrund der sich aufkeimenden Frühlingsgefühle und Fortpflanzungstriebe (Für den Verführer vielleicht auch nur zur Übung ;D) an den Eiern diese Frau anzusprechen.

Jeder der 3 kennt aufgrund seines Frames eine andere „Wahrheit“ eine Frau für sich zu erobern. Dennoch ist keine der 3 Realitäten keineswegs falsch, es sind nun mal die Erfahrungen und Glaubenssätze unserer 3 Jungs. Aus ihrer jeweiligen Sichtweise sind die nachfolgend erklärten Verführungsversuche sogar mehr als richtig.

Unser AFC-Proband #1 würde ihr evtl. erstmal einen Drink über den Kellner ausgeben lassen und sich vorsichtig an die Situation herantasten. Er hat das Mindset, dass er Angst davor hat abgewiesen zu werden und will die Frau mit seinem Charme bezirzen. Er will ihr zeigen, dass er ein lieber Mann ist. Nun traut er sich kurze Zeit später mit viel Unsicherheit im Arsch zu ihr rüberzugehen, nachdem sie sich mit einem Lächeln aus der Ferne bei ihm bedankt hat und er nun meint, dass die Zeit reif ist, sie kennenzulernen. Er fragt sie, ob er sich setzen darf, nennt höflich seinen Namen, fragt sie nach ihren Hobbies und allen möglichen Dingen aus, usw. usw. Wie das vermutlich ausgehen wird, wenn er sie nach ihrer Nummer fragt, wirst du dir vermutlich schon denken können.

Unser Proband #2, unser cooler Status-AFC (wieder generalisiert) wird versuchen sie über seine beruflichen Erfolge, sein Auto, sein Geld, seine Reisen usw. zu beeindrucken. Es ist seine Realität, dass Frauen auf Status ansprechen. Wenn wir ehrlich sind, steckt auch hier wieder ein Funke Wahrheit dahinter. Trotzdem ist er in seiner spezifischen Realität Frauen gegenüber unsicher, da er sich mehr über Status als über seinen Charakter definiert. Er wird es schwer haben seinen Status zu einem wirklichen Vorteil für ihn zu verwandeln. D. h. sein Geld und seine Macht sogar herunterzuspielen um einen symphatischeren Eindruck zu hinterlassen. Dies lässt seine Realität in dem Moment nicht zu. Eine Änderung seines Frames würde ihm sogar verdammt weh tun, da hier ganze Realitäten zusammenzubrechen drohen.

Unser hypothetischer Verführer-Proband #3 wird – wie du dir bereits vorstellen kannst – anders an die Sache herangehen. Er wird sich vielleicht einfach zu ihr dazusetzen. Locker und gemütlich. Eventuell wird er sie direkt Ansprechen und seine Sitzgelegenheit mit einem Kompliment an ihr Outfit oder ihr süßes Gesicht begründen. Ihm ist klar, dass sie weiß, dass er Interesse an ihr hat. Doch unser Girl ist so etwas von verwirrt, wie ein Typ so offen sein Interesse bekunden kann und trotzdem zurückgelehnt und abwartend unser kleines Mädchen erstmal auf Tauglichkeit auscheckt. Wow, der Typ ist irgendwie attraktiv. Sie weiß nicht warum, aber diese freundlich lockere, charmante und trotzdem geheimnisvolle direkte Art zieht sie in seinen Bann. Das ist irgendwie männlich. Und Frauen mögen Männer. Sie macht sich plötzlich abstruse Gedanken, ob sie gut genug für ihn Aussieht, obwohl sie an diesem Tag doch schon hunderte Male von Männern die ihren Weg kreuzten angegafft wurde. Sie verhält sich immer netter in seiner Gegenwart. Wow, dieser Typ ist geil, der muss echt was besonders sein. Ich werde schon richtig feucht!

Er wird sie eventuell weiter Fragen, woher sie kommt, ob sie diesen schönen Tag genauso genießt und ihr eine kleine Geschichte im Zusammenhang mit Café und Sonne erzählen, bevor er sie nach Geschichten oder ihrem Leben ausfragt, über die er mehr ihr „Mindset“ als eine Art Grobumriss ihres Charakters erfährt. Er macht nicht wirklich den Anschein, dass er an ihr interessiert sei. Doch je nachdem wie SIE sich verhält, wird er Interesse zeigen um es gleich wieder wegzunehmen.

Der starke Frame als Mauer und Waffe

Was ist passiert? Nun, unser Verführer macht einen guten Job, denn an dieser Stelle hat er Erfahrung durch Gespräche mit hunderten Frauen gemacht. Er hat hunderte Male Attraction bekommen und gehen sehen, er hat dazu das Mindset der Community erfahren und anderer werdender Verführer gesammelt. Er kennt sich vorzüglich mit dem historisch bedingten Mindset und der Genetik der Frauen aus. Er hat Bücher und Artikel von und mit Verführern gelesen und vielleicht sogar diesen Artikel hier. Wo unsere 2 Probanden von vorhin exakt die gleiche Situation mit jeweils völlig anderen Realitäten auffassen, fasst auch unser Verführer die Situation mit seiner Realität auf.

All dieses Wissen und seine Erfahrungen bauen seinen Frame auf. Seine vielen kleinen Mindsets, die er im Laufe der Zeit über sein Unterbewusstsein völlig automatisch einverleibt hat, fangen an zu arbeiten. Sie filtern Shittests aus, als würden sie nicht existieren. Sie lassen eine auf andere Menschen zickig wirkende Frau in seinen Augen wie ein kleines Kind erscheinen über das er nur müde schmunzeln kann. Ja er findet es sogar süß, wie Frauen ihm den Kuss trotz Hundeblick verweigern, obwohl sie vorher extrem gut auf sein Kino reagierten und fast nur noch anhänglich sind. Er weiß aufgrund seines Frames, dass er sie an dieser Stelle nur etwas dominanter zu ihrem Glück führen muss. Ich spreche aus eigener Erfahrung.

Welches Resultat interessiert uns nun bei diesem Fallbeispiel? Was macht er besonderes? Hat er Routinen oder Meinungsopener verwendet? Nein, er verwendet etwas viel besseres. Ganz einfach. UNSER GLAUBE ERSCHAFFT UNSERE REALITÄT. Unser Verführer glaubt an sich. Er glaubt an seine Attraktivität. Er glaubt an seine Erfahrungen und dass jeder Mensch sich verändert. Er glaubt gewisse Dinge über seinen Job, über seine Freunde und über Frauen. Indem er seine individuellen Mindsets im Laufe der Zeit erfahren bzw. mit seinem bewussten Einfluss entwickelt hat (z. B. mit NLP, EFT, Affirmation & Co.), strahlt er genau diese Mindsets aus.

Vielleicht ist er auch ein Natural und hat schon früh seinen Glauben bezüglich Frauen gefestigt. Sein Frame ist vor allem für Frauen sichtbar. Es strahlt ihm aus allen Poren, seinem Gang, seinen Augen, seinen Worten und seinen Bildern. Alles was ihn als Lebewesen auszeichnet unterliegt der Kontrolle seines Frames. Sein Frame ein Verführer zu sein. Sein Frame „der Preis“ zu sein. Sein Frame, dass alle Frauen „seine Frauen“ sind. Sein Frame alle Frauen zu mögen und offen auf alle Art von Menschen zu zu gehen. All diese kleinen Dinge gestalten seine Realität. Er lebt jeden Tag danach, wenn er Morgens aufsteht und Abends zu Bett geht.

Auch wenn er natürlich wie jeder Mensch auch mal miese Tage hat, ist tief unterbewusst seine persönliche Wahrheit (seine Mindsets) und seine Sichtweise auf die Realität (Sein Frame) vergraben und wird mit jeder weiblichen Begegnung weiter ausgebaut und verfeinert. Und das Schöne ist, obwohl es möglicherweise gar nicht stimmt, dass alle Frauen seine Frauen sind und gar nicht alle auf ihn stehen, ist es ein wunderbarer Frame, mit dieser Vorstellung auf Frauen zu zu gehen. Es ist ein tolles Gefühl zu Wissen, ein von Frauen heiß begehrtes Objekt zu sein und so in einen Approach überzugehen als ständig über mögliche Opener oder Routinen nachzudenken und man eigentlich gar nicht wirklich von sich überzeugt ist. Und jetzt wundere dich nicht noch mal, warum ein Natural so erfolgreich bei Frauen ist!

Mindset-Beispiele

Sämtliche große Verführer der Vergangenheit, sei es Casanova, Napoleon, Kierkegaard oder wer auch immer, waren davon überzeugt, dass alle Frauen „Ihre Frauen“ waren. Es waren ihre Mädchen, Prinzesschen, whatever. Zumindest hatten sie das Mindset, dass es so war. Es ist ein sehr starker Frame auf jedes beliebige Mädchen zu zu gehen und den Glauben zu haben, dass sie nicht nur ziemlich geil auf einen ist, sondern sie praktisch schon mir gehört und ich sie nur auf meine persönlich Tauglichkeit überprüfen werde.

Ein weiteres starkes Mindset ist zu glauben, dass man sich dazu ENTSCHIEDEN hat, gut mit Frauen zu werden. Auch etwas was alle großen Verführer auszeichnet. Sie haben sich dazu entschieden jede Frau haben zu können. Ein sehr, sehr wichtiger und starker Glaube. Jeder kann es als Entscheidung ansehen gut mit Frauen zu werden, alleine schon aus dem Grund, meine Artikel zu lesen. Doch tatsächlich Glauben sich dazu entschieden zu haben ist eine wesentlich tiefere Form. Nimm diesen Glauben an und staune über die Auswirkungen.

Ich könnte an dieser Stelle hunderte Mindset auflisten, die du kopieren kannst. Die zwei oben genannten sind beispielsweise auf Grundlage des Natural PUA´s „Zan Perrion“. Im NLP nennt man so etwas modellieren, also die Realität/den Frame eines anderen Menschen nachbilden, um seine Sichtweise besser zu verstehen. Ich überlasse es dir. Jeder muss sich selbst seine Mindsets aufbauen, bearbeiten, korrigieren und vor allem selbst wieder kritisieren um es wie in einer Endlos-Schleife weiter auszubauen.

Hier ein kleiner Teil meines Mindsets an alle persönliche Glaubenssätze die ich für besonders wichtig halte, um nicht nur gut mit Frauen zu sein:

  1. Frauen als etwas liebevolles und wunderschönes anzusehen
  2. Vollkommene Selbstakzeptanz und Selbstkontrolle
  3. Vollkommene Outcome-Unabhängigkeit
  4. Sich selbst als stets wandelbares Wesen zu erkennen. Die eigene Weiterentwicklung und Veränderung akzeptieren.
  5. Alle Menschen respektvoll behandeln
  6. Frauen sind für mich ein Bonus im Leben
  7. Ich brauche keine Attention
  8. Ich brauche keine Validation
  9. Ich gebe gerne ehrlich gemeinte Komplimente
  10. Ich bin der Erzeuger meine eigenen Realität und für diese verantwortlich
  11. Lebe so unabhängig, als wäre dein Vater bereits tot
  12. Mit seiner eigenen Sexualität und mit den eigenen Vorlieben ins Reine kommen
  13. Sexualität als etwas Natürliches anzusehen
  14. Locker und chillig mit allen Situationen umgehen. Die Welt ist easy.

Zusammenfassung zu Mindsets und Frames

Mindsets und Frames sind, wie du wohl festgestellt hast, ein sehr komplexes Thema. Hier deshalb eine kurze Zusammenfassung: Zuerst habe ich erklärt, dass ein Mindset die persönliche Verhaltensweise und Wahrnehmung festlegt. Dies geschieht vor allem dann, wenn man sich nicht darüber bewusst ist, dass so etwas wie Mindsets überhaupt existieren. Man wird mehr oder minder durch sein Mindset und damit den Frame in dem man lebt „versklavt“. Man hat keine Kontrolle über seine Emotionen geschweige denn seinen Frame. Man ist demnach nur von seinem „alten Mindset“ und seinen Auswirkungen betroffen, weil man es selbst zulässt!

Ist man sich nun der Existenz von Mindsets bewusst, kann man sie gezielt durch Übung im Field und das Erleben von bestimmten Dingen ändern. Doch man kann noch einen Schritt weiter gehen. Was ich unter „Frame vorgaukeln“ bezeichnet habe ist nichts weiter, als sich von der Versklavung seiner jetzigen Mindsets endlich zu lösen und sich seinen Frame selbst „zurechtzubauen“. Man lässt eine Beeinflussung seines Mindsets nicht zu.

Dies bezeichne ich als „absolute Framekontrolle“. Man kann seinen eigenen Frame bewusst kontrollieren, sich Stück für Stück annähern, bis er nur noch unterbewusst funktioniert. Hierfür habe ich nachfolgende kleine Übungen für dich.

Frame-Übungen

Die nachfolgenden Übungen habe ich selbst entworfen und ausprobiert. Ich kann von Menschen berichten, die ebenfalls sehr gute und teils erstaunliche Erfahrungen damit gemacht haben. Es lohnt sich um ein praktisches Verständnis von Mindsets, Frames und Realitätsfiltern zu bekommen.

  1. Vampir-Frame: Mit Mindsets und Frames kann man wunderbar spielen. Nennen wir es mal Gedankenexperimente. Nun eine vielleicht klein wenig verrückte Aufgabe für dich. Stell dir mal vor, du bist ein Vampir. Nur einen Tag lang. Du hast also den Frame eines Vampirs. Alle seine Gedanken und Erfahrungen. Stell dir wirklich vor, wie ein Vampir in Anwesenheit von Menschen fühlen und denken würde. Wie würde er in Situation reagieren? Er würde sicherlich unsterblich sein. Er würde ihren Pulsschlag hören oder fühlen können. Er würde sich vom Hals einer Person angezogen fühlen und hätte „dunkle Gedanken“ den Menschen der sich in seiner Nähe befindet auszusaugen. Er wäre dennoch sehr charmant zu seinen „Opfern“. Ich weiß es nicht wirklich genau, da ich keiner bin, und verlasse mich mal auf einschlägige Medien. Aber mach mal einen Tag diese Übung und habt diesen Frame. Du wirst sehen wie einfach es ist mit diesem Glauben durch die Gegend zu laufen und wirst fasziniert davon sein, wie dramatisch sich die persönliche Realität verändert. Sogar grundlegend verändert. Ach ja: Bevor Proteste von Vampiristen kommen: Du darfst natürlich ins Sonnenlicht gehen. Du bist ein cooler Vampir, du kannst sowas!
  2. Kiss-Frame: Die zweite Übung ist meine Lieblings-Übung. Mach es von mir aus eine Woche lang oder dein Leben lang. Es ist sehr witzig. Stell dir bei jeder Frau mit der du redest oder die zumindest ziemlich nah an deiner diskreten Zone ist vor, dass sie dich „sowieso nur Küssen will“. Du hast also den Frame, dass dich jede Frau küssen will, alleine schon aus dem Grund, dass du mit ihr Socializing machst. Sobald du ein Gespräch mit einer fremden oder bekannten Person beginnst, stell es dir bildlich vor. Sagt es dir laut im Kopf. Die ganze Zeit während der Unterhaltung. Anfangs wird es vielleicht nicht so einfach für dich sein, das Gespräch trotz des Gedankens „Sie will mich doch sowieso nur Küssen“ konzentriert aufrecht zu erhalten. Doch du wirst schnell merken, wie unglaublich gut es funktioniert und welche Realität du einerseits ausstrahlst. Andererseits hast du wirklich das Gefühl, dass sich das Mädchen gegenüber wirklich stark zu dir hingezogen fühlt und es kaum noch erwarten kann, dich endlich zu küssen. Sie sehnt sich förmlich danach. Du wirst merken, dass es nicht nur unglaublich klingt, sondern auch ziemlich unheimlich ist, sobald du merkst, wie man mit den Augen diesen Gedanken permanent Sub-kommuniziert und tatsächlich die Attraction in den Augen des Girls wahrnimmt. Eine wie ich finde wundervolle Methode mit der man lernen kann mit Attraction umzugehen und diese zu verinnerlichen. Welchen schweinischen Gedanken du dabei genau sendest bleibt dir überlassen. Ich will dir hier nur die Grundlage dieser Methode vorstellen.

Du wirst anhand der Übungen bemerken, wie sich deine Realität mit deinem Glauben und deinen Gedanken stark verändert. Nutz es als grundlegende Erfahrung im Umgang mit anderen Menschen. Alles was du denkst wird ausgestrahlt. Dein Selbstbild bestimmt das Fremdbild. Und der stärkere Frame wird dieses Subkommunikation für sich gewinnen. Das bedeutet, wenn du tatsächlich (wie bei den „Verführern der Vergangenheit“ bereits beschrieben) daran glaubst, dass alle Frauen „Deine Frauen“ sind und sie dich sowieso lieben, wirst du es nicht mehr nötig haben werdet, Routinen, DHV-Stories, u. ä. anzuwenden.

Schlusswort

Du wirst alleine durch „Das Mindset des Verführers“ zu einer geballten Ladung purer Attraction. Was du dann daraus machst, bleibt dir überlassen. Du darfst im Prinzip nur nicht das Eskalieren vergessen. Denk daran, dass sich diese Mindsets und dieser starke Frame kongruent mit deiner Wirklichkeit und deinen Erfahrungen verschmelzen lässt. Jeder Mensch ist einzigartig und auch du hast sicherlich einzigartige Momente in deinem Leben erfahren, die du gerne an andere weitergeben möchtest. Du bist speziell. Jetzt brauchst du nur noch das Fünkchen Selbstbewusstsein, deine Einzigartigkeit nicht zu verstecken sondern sie auszuleben.

Auch wenn ich sicherlich nicht auf jede mögliche Realität eingehen konnte, hoffe ich doch dass ich das Thema einigermaßen verständlich rüberbringen konnte und einige Unklarheiten nun beseitigt sind. Für diejenigen die Lust daran haben die Übungen auszuführen, es würde mich natürlich sehr freuen, deine Erfahrungen mit den Techniken im Field, hier zu lesen!

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