Küssen will gelernt sein!

Romantischer Kuss“Ihr küsst recht nach der Kunst”, sagte einst Julia zu ihrem Romeo. Ein großes Kompliment, denn: Küssen will gelernt sein! Dabei ist es gar nicht so schwer. Und wenn man’s mal drauf hat, ist es eines der einfachsten und schönsten Dinge der Welt. Das tut auch dem Körper gut! Denn beim Küssen werden Endorphine – Glückshormone – freigesetzt. Auch Adrenalin wird ausgeschüttet, der Blutdruck steigt, der Puls wird schneller. Stresshormone werden reduziert, man fühlt sich entspannt und glücklich. Obendrein werden beim Küssen auch noch Kalorien verbrannt. Gut, das sind nicht sehr viele – ca. 12 Kalorien bei einem dreiminütigen Kuss ;-). Dafür ist es rundum gesund und verlängert sogar das Leben. Grund: Glückliche Menschen werden älter, denn ihr Körper produziert nicht so viele krank machende Stresshormone.

Küssen und seine Bedeutung in anderen Ländern

Doch nicht für jedes Volk ist ein Kuss ein Kuss. Eskimos, Polynesier und Lappen finden Küsse abartig. Sie reiben lediglich ihre Nasen aneinander und beschnuppern den anderen. Dies ist die Urform des Kusses. Es wird vermutet, dass die Berührung der Nase die erste Kuss-Variante war. Die Menschen verließen sich auf ihren Geruchssinn, um festzustellen, wem sie trauen konnten und wem nicht. Daher kommt auch der Spruch “jemanden gut riechen können”.

Für die Japaner ist Küssen etwas höchst Intimes: Sie küssen einander nur, wenn sie danach auch miteinander schlafen wollen. Südseevölker dagegen gehen heftig zur Sache. Bei ihren Knutschereien fließt nicht selten Blut, weil sie sich gegenseitig geradezu die Lippen zerbeißen. Die US-Amerikaner haben noch immer ein etwas gespaltenes Verhältnis zum Kuss. In einigen Staaten gelten geradezu lächerliche Gesetze, z. B. “Es ist strafbar, seine Frau an einem Sonntag zu küssen” oder “Küsse über fünf Minuten sind verboten”.

Die haben ja keine Ahnung, was ihnen entgeht!

Denn wie bei so vielen intimen Berührungen gibt’s auch beim Küssen unzählige Varianten. So gibt’s neben dem “normalen”, innigen Kuss, dem Zungenkuss und dem Schmatzer auch den Knabber-Kuss. Hier kommen die Zähne ins Spiel – aber vorsichtig! Beiden Partner knabbern sachte am Mund des anderen, und da die zarte Haut der Lippen besonders empfindlich ist, lösen solche ungewöhnlichen Berührungen echte Wonneschauer aus.

Eine Erweiterung des Zungenkusses ist der Saug-Kuss. Hier wird das Spiel der Zungen auf die Lippen des Partners ausgeweitet. Du nascht also auch an ihrer Ober- und Unterlippe, um dich dann erneut an der Zunge festzusaugen. Hocherotisch!

Beim Kitzel-Kuss dagegen kommen die Lippen gar nicht wirklich ins Spiel. Hier gilt es, den anderen mit den Wimpern zu liebkosen. Dabei gehst du ganz nah an das Gesicht deines Schatzes heran und lässt deine Wimpern über ihre Wangen, Lippen und Nase streichen. Zuerst wird es kitzeln, dann wirkt es wahrlich stimulierend!

Der Fantasie sind beim Küssen keine Grenzen gesetzt. Das sieht man auch oft in Filmen. Manche Filmküsse bleiben unvergessen, man will sie immer wieder sehen 🙄 und wünscht sich, selbst einer der Darsteller gewesen zu sein :mrgreen:.

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