Meine Meinung zu indirekten Opener und Routinen

ÖffnenEin indirekter Opener ist ein Mittel, um ein Gespräch zu initiieren. Wenn du dich für eine Frau interessierst, aber nicht weißt, wie du mit ihr in ein Gespräch kommen kannst, dann hilft er dir eine Gesprächsgrundlage zu finden.

Da der Opener indirekt ist, täuschst du vor, dass du zunächst kein sexuelles Interesse hast, sondern, dass du die Meinung dieser Frau zu einem bestimmten Thema brauchst. Die Frauen sind dabei meist offener, vermuten keine sexuelle Absicht dahinter und man kommt schnell ins Gespräch.

Für wen sind indirekte Opener geeignet?

Introvertierte und ängstliche Menschen, die einer Konversation bewusst aus dem Weg gehen, erhalten hiermit die Möglichkeit anhand von einfachen Aufgaben in Kontakt mit anderen Menschen zu gelangen. Du kannst z. B. erstmal fremde Menschen nach dem Weg fragen, damit sie langsam kontaktfreudiger werden.

Ist erstmal eine flüssige Unterhaltung entstanden, ist es leicht in andere Gesprächsthemen überzuleiten, seine Persönlichkeit zu präsentieren und eine innere Verbindung zu seinem Gegenüber aufzubauen. Vielen Menschen gehen im Laufe des Gespräches die Themen aus und sie wissen nicht mehr worüber sie weiterreden können. Hier helfen vorgefertigte Routinen, mit denen man sein Gegenüber beeindrucken kann.

Du siehst es gibt viele Vorteile vom indirekten „Türöffnern“ und Routinen. Ich möchte jedoch jetzt näher auf die Nachteile eingehen.

Warum ich indirekte Opener hasse

Das Auswendiglernen von Türöffnern und Routinen mag zwar ganz hilfreich sein und den Weg zu einer erfolgreichen Gesprächsführung ebnen, jedoch verfälscht es meiner Meinung nach deine Persönlichkeit.

Ein Mensch mit einer selbstbewussten und interessanten Persönlichkeit hat es nicht nötig, Routinen zu benutzen, um mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen. Er verfügt über so viel Menschenkenntnis und Kommunikationsfähigkeit, dass er keine Probleme hat neue Leute kennen zu lernen.

Ich lege großen Wert darauf, meine eigene Persönlichkeit zu entwickeln und somit interessanter zu werden und eine große Anziehungskraft auf andere Menschen auszuüben. Wenn du dir aber gelesenes Material einprägst und in einer Unterhaltung einfach nur noch runterspulst, geht dir einiges an Spontanität verloren. Spontanität ist äußerst wichtig und anziehend. Entwickle Vertrauen in deine Fähigkeiten und dein Unterbewusstsein wird dich sicher führen.

Ein weiterer Nachteil ist, dass du eine falsche Absicht vortäuschst. Wenn du beim Bäcker sechs Schrippen bestellen willst, dann sagst du doch auch was du willst. Du brauchst keinen Grund um mit einen anderen Menschen zu reden. Angenommen du siehst eine bezaubernde Frau und denkst dir „Wow. Die Frau gefällt mir, die ist bestimmt interessant. Ich würde sie gerne kennen lernen“, dann sprich diese Frau doch einfach an und sag, was du denkst: „Hallo, du gefällst mir, ich muss mit dir reden.“ Dadurch wirkst du spontan und selbstbewusst und die Frau wird einen guten Eindruck von dir haben.

Ungefähr 90 % unserer Kommunikation erfolgt non-verbal, d. h. Körpersprache, Mimik, Gestik und Tonalität machen also weit mehr aus als, das was du sagst. Sobald du einem fremden Menschen begegnest, wirst du unterbewusst von dieser Person gescannt. Ein erster Eindruck festigt sich innerhalb der ersten 30 Sekunden.

Solltest du nicht zu deinen Absichten stehen, etwas vortäuschen oder lügen, so wirst du von deiner Körpersprache verraten und dein Gesprächspartner merkt (unterbewusst), dass du nicht kongruent wirkst. Dein Gesicht spiegelt diese Unwahrheit wieder und es ist ganz schwer deine Mimik unter Kontrolle zu halten.

Kongruenz ist die Übereinstimmung von verbaler und non-verbaler Sprache. Wenn du vorgefertigtes Material benutzt, spiegelst du damit nicht deine eigene Persönlichkeit wieder. Du willst doch, dass sich deine Mitmenschen aufgrund deiner Persönlichkeit für dich interessieren oder? Entwickle deshalb eigene Routinen, die zu dir passen und dich kongruent wirken lassen, weil du dann kongruent bist.

Merksätze:

  1. Sei spontan und sag, was du denkst
  2. Steh zu deinen Absichten
  3. Achte bewusst auf deine Körpersprache, Mimik und Tonalität
  4. Verwende nur Routinen, die du dir selber ausgedacht hast bzw. unterbewusst im Laufe einer Unterhaltung entwickelt hast.
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