So sieht ein erfolgreiches Eskalationsmodell aus

EskalationJede Verführung sollte zunächst darauf abzielen in Sex zu enden. Wie es danach weitergeht, ob es beim einmaligem Sex bleibt, sich eine Freundschaft mit Vorzügen oder eine (offene) Beziehung entwickelt, ist eine andere Frage, die an anderer Stelle geklärt wird. In diesem Artikel soll es allein darum gehen, wie man modellhaft vom ersten Ansprechen natürlich und entspannt Berührungen bis zum Sex eskaliert. Wie jedes Gespräch Stufen der Intensität und Intimität durchläuft, so durchläuft auch eine Eskalation auf kinästhetischer Ebene ähnliche Phasen.

Als Warnhinweis sei noch gesagt, dass dies ein Modell ist. Das heißt, es ist eine statische Erklärung eines dynamischen Prozesses. Weder läuft wirkliche jede Verführung so ab, noch ist dieses Modell wie eine Regel oder ein Gesetz anzusehen. Es soll viel mehr ungefähr darstellen, wie man sich eine durchschnittliche, erfolgreiche Verführung zwischen Mann und Frau vorstellen kann – und das auf der Ebene zwischenmenschlicher, gegenseitiger Berührungen.

Was bewirken Berührungen?

Berührungen fördern einerseits das „Wohlfühlgefühl“ der Frau, wenn sie an diene Nähe gewöhnt wird, andrerseits steigern sie auch die sexuelle Spannung, vor allem, wenn sie für andere unbemerkt stattfinden, aber dazu später mehr. Diese Berührungsebenen gibt es:

  1. Unpersönlich
  2. Freundschaftlich
  3. Sexuell

Über den drei verschiedenen Berührungsebenen steht zunächst noch die Nähe. Logischerweise sind Berührungen ohne eine gewisse Nähe gar nicht erst möglich, daher solltest du immer darauf achten, dass du dich nicht vor die Frau stellst, sondern mit einem Seitenschritt schräg zu ihr stehst. Grundsätzlich sollte sich die Nähe über die Zeit auch intensivieren, so dass das ihr euch spätestens kurz vor dem Kuss quasi permanent berührt.

Die Ebene der unpersönlichen Berührungen meint leichte Berührungen wie ein Antippen auf dem Arm oder den Schultern, ein Auflegen der Hand auf die Oberarme oder ein zufälliges Streifen, während man nebeneinander steht oder sitzt. Ihr einziger Zweck ist es, Frauen an deine Berührungen zu gewöhnen, im Normalfall sollte das nach spätestens zwei oder drei Minuten getan sein. Oft, wie im Club, kann diese Ebene übersprungen werden, wenn die Frau gut reagiert. Auf der Straße kann sie wiederum oft länger anhalten, zum Beispiel bis zu einem spontanen Date im Café. Vom Gedankengut her ist die Frau zu diesem Zeitpunkt für dich eine fremde Person.

An zweiter Stelle steht die Ebene der freundschaftlichen Berührungen. Freunde umarmt man, bei Freunden hakt man sich ein, Freundinnen gibt man auch mal Wangenküsse, man berührt sie mal am Rücken, schützt oder leitet sie so. Man berührt sie auch mal am Bauch oder der Taille, manche küsst man sogar mal auf den Mund ohne Zunge. Sinn dieser Ebene ist eine freundschaftliche, warme Atmosphäre zwischen der Frau und dir zu schaffen, sie soll sich wohl fühlen. Grundsätzlich ist das etwas immer wiederkehrendes, weil man auch in Beziehungen teilweise freundschaftlich miteinander umgeht und auch ein One Night Stand im Grunde nie ohne freundschaftliche Berührungen auskommt. Wenn die Frau aber keine freundschaftlichen Berührungen zulässt, wird sie im Normalfall auch keine sexuellen zulassen. Vom Gedankengut ist die Frau zu diesem Zeitpunkt eine Freundin, aber ohne sexuellen Hintergrund.

Zwischen der freundschaftlichen und sexuellen Ebene steht, wie schon im vorangegangenen Absatz angedeutet, der Kuss. Dabei ist ein kurzes Berühren der Lippe ohne Zunge noch eher freundschaftlich, sobald die Zunge im Spiel ist, ist der Kuss eher sexuell.

Am Ende steht schließlich die Ebene der sexuellen Berührungen. Einerseits sind das wilde Zungenküsse, streichen, berühren und packen der Brüste oder des Intimbereichs sowie die Wange, der Nacken und der Hals, aber auch längere, streichende Berührungen an anderer Stelle im Gespräch. Wenn man der Frau beispielsweise die Hand auf das Knie legt, aber dabei einfach weiterredet und sie dort lässt, ist das eindeutig sexuell.

Sinn dieser Ebene ist eine sexuelle Spannung zu schaffen, die sich in Sex entlädt. Dabei gilt es zu beachten, dass sich sexuelle Spannung bei Aussetzen von sexuellen Berührungen auch wieder mit der Zeit abbaut. Wenn man also eine Stunde wild im Club rumknutscht kann man nicht davon ausgehen, dass die dort aufgebaute, sexuelle Spannung nach der Fahrt mit dem Taxi zu dir oder zu ihr noch besteht. Dort gilt es sie erneut aufzubauen, wenn sie nicht durch weitere, sexuelle Berührungen während der Fahrt aufrecht erhalten wurde.

Vom Gedankengut ist die Frau zu diesem Zeitpunkt für einen Mann ein sexuelles Objekt. Man will sie, jetzt und hier in diesem Moment. Damit einher gehen sollte eine gewisse Dominanz, man fragt nicht, sondern handelt einfach und nimmt sich das, was man will. Ein Hinweis noch – Frauen lieben die Spannung durch unbemerkte, sexuelle Berührungen, genau so hassen es viele Frauen, wenn sie wie eine Trophäe betrachtet werden, sie also quasi bei sexuellen Berührungen angestarrt werden. Daher ist es immer gut, entweder mit sexuellen Berührungen erst dann zu beginnen, wenn ihr alleine seid oder sie bis dahin versteckt zu halten, so dass andere sie nicht mitkriegen. Beispielsweise ihr heimlich unter dem Tisch übers Knie zu streicheln und dabei weiterzureden als wäre nichts.

Dominanz

Allgemein sollten Berührungen dominant sein. Nimm dir das Recht die Frau zu berühren, wann immer du willst und wie auch immer du das willst. Dieses Verhalten ist männlich und du kannst gerne mit echten Freundinnen – denen du vertraust und die dir vertrauen – darüber reden, sie alle werden dir bestätigen, dass sie so ein Verhalten mögen und wollen. Ausnahmen dieser Regel sind Frauen mit einer gestörten Sexualität und diese willst du sowieso nicht. Dominanz ist somit auch ein Filtermechanismus für solche Frauen, weil diese mit dominantem Verhalten sowieso nicht klar kommen.

Natürlich kann es sein, dass eine Frau auch einmal bei deinen Berührungen zurück weicht oder sie ablehnt und natürlich solltest du auf solche (non)verbalen Signale der Frau achten. Wenn das passiert gib ihr den Freiraum, den sie will, setze deine Berührungen vielleicht auch mal einen Moment aus, aber dann berühre sie auch wieder und steiger langsam die Intensität deiner Berührungen. Auch Berührungen können ein hin und her, ein Zurückgehen und ein Vorgehen beinhalten. Sie sollten aber immer vorwärtsgerichtet sein.

Wer Probleme hat sich diese Dominanz anzueignen kann sich vielleicht in solchen Moment einmal folgende drei Fragen stellen:

  1. Wie habe ich die Frau angesprochen?
  2. Was heißt das für unser Gespräch?
  3. Was bedeutet es also, wenn sie bei mir bleibt?

Zumindest für den Club, Bars und Dates wird hier immer das gleiche Ergebnis herauskommen, nämlich sie ist hier, weil sie grundsätzlich Sex mit dir nicht ausschließt. Sie ist nämlich nicht umsonst auf das Date gekommen. Und egal, wie du sie in einer Bar oder im Club ansprichst, sie weiß, dass du sie anbaggern willst. Frag gerne wieder deine Freundinnen dazu aus, wenn du mir nicht glaubst.

Gemischte Signale

Wie gerade schon erwähnt können Berührungen auch einmal ausgesetzt werden, die Praxis zeigt, sie sollten es sogar. Der Sinn dahinter ist der Frau die Gelegenheit zu geben, die eigenen Berührungen zu vermissen, aber ihr eben auch eine gewisse Freiheit zu lassen. In Kombination mit einer sonst dominanten, vorwärtsgerichteten Eskalation ergibt das gemischte Signale. Und gemischte Signale bringen Anziehung und schaffen eine sexuelle Spannung.

Was ist wenn Frauen keine Berührungen zurück geben?

Dann heißt das erst einmal gar nichts. Manche Frauen sind nämlich genau so schüchtern wie viele Männer es sind. Mach dir deswegen keine Sorgen. Viel wichtiger ist, ob sie deine Berührungen und deine Eskalation zulässt. Solange sie das tut, ist alles im grünen Bereich. Wenn nicht ist sie wahrscheinlich zu diesem Zeitpunkt nicht interessiert oder aber kommt mit Berührungen allgemein nicht klar, was ein Indiz für eine gestörte Sexualität wäre.

Wenn sie dich doch selbst berührt ist das natürlich ein sehr starker Indikator für sexuelle Anziehung. Allerdings ist auch das nicht felsenfest, weil manche Frauen einfach sehr touchy sind, genau wie manche Männer auch.

Fehler bei der Eskalation

Wenn du Probleme bei der Eskalation hast, können das die Gründe dafür sein. Vielleicht…

  • beobachtest du deine Hände und Arme, wenn du die Frau berührst, weil du es bewusst machst. Lass das, das wirkt creepy.
  • bist du innerlich unsicher, wenn du die Frau berührst. Auch das wird die Frau bemerken und dadurch selbst unsicher werden. Das einzige, wirkliche Mittel dagegen ist Üben, Üben, Üben. Erfahrung macht den Meister. Möglicherweise hilft es dir aber auch kurzfristig, dir die, oben im Punkt Dominanz vorgestellten, drei Fragen zu stellen.
  • berührst du sie zu wenig bzw. eskalierst zu langsam. Du merkst das daran, wenn dir Frauen öfter nach einiger Zeit davon laufen oder trotz guter Gespräche nichts Sexuelles mit Frauen rauskommt. Allgemein habe ich die Erfahrung gemacht, dass die meisten Männer in den meisten Fällen zu wenig berühren und zu langsam eskalieren.
  • berührst du sie aber auch zu viel bzw. eskalierst zu schnell. Das wird dir die Frau oft sogar sagen und tatsächlich kannst du auf diese Aussagen Rücksicht nehmen. Natürlich heißt das nicht gar nicht zu eskalieren, aber gib ihr etwas Freiraum und probier es dann einfach nochmal. Nonverbal wirst du das daran merken, wenn Frauen grundsätzlich auf Abstand gehen, nachdem du sie berührt hast oder zurückschrecken. Du kannst sie dann ehrlich fragen, was los ist und darauf reagieren. Entschuldige dich aber nicht für deine Berührungen, sondern steh lieber ehrlich dazu, dass du auf sie stehst und mehr von ihr willst. Nach etwas Freiraum, den du ihr gibst, kannst du es dann noch einmal probieren bzw. sie wieder berühren.
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