Warum so viele Menschen in ihrem eigenen Gefängnis wohnen

GefangenIch wollte diesen Artikel eigentlich für „Neulinge“ schreiben. Leider beweist mir das PU Forum immer wieder, dass weder deren Closes, noch Beitragsanzahlen auch nur das geringste über den Fortschritt der PUler aussagen. Im Gegenteil, viele scheinen mit Verbesserung ihrer „PU-Skills“ auch gleichzeitig eine geistige Rückentwicklung anzutreten… Aber das könnte wieder einen ganzen Artikel füllen.

Eigentlich wurde das alles schon oft genug besprochen und es gibt sicher viele gute Beiträge dazu. Und doch scheint ein Großteil der Community es nicht zu verstehen. All die Themen, die täglich neu eröffnet werden zeigen jedenfalls alles andere als das Bild einer kleinen Sub-Gesellschaft von Männern, die selbstbestimmt und frei ihr Leben gestalten und genießen… Und war es nicht das, was wir durch PU eigentlich wollten? Aber beginnen wir beim Anfang…

Vorwort

Dieser Text ist dazu da, Ideen zu geben. Er soll inspirieren und zum Nachdenken anregen. Er soll Anstöße geben. Ich habe hier nicht alles geschrieben, was man hätte schreiben können und das will ich schlichtweg auch nicht. Ich zeige Probleme auf, Situationen und Umstände, in denen sich sicher viele wiederfinden. Teilweise auf provokante und ironische Art. Wenn sich jemand oder andere angegriffen fühlen, liegt das nicht in meiner Verantwortung. Sind alles nur geschriebene Buchstaben, Wörter, Sätze. Was du damit machst, liegt bei dir. Ich habe diesmal auch bewusst auf eine Art Lösungsweg verzichtet, nicht aus Faulheit, sondern weil dieser schlichtweg die Grenzen dieses Artikels sprengen würde. Schritt für Schritt werde ich neue Artikel schreiben, in denen ich auf gewisse Problembereiche eingehe.

Es gibt heutzutage viele Arten von Gefängnissen. Überall auf der Welt sind sie zu finden. Ob aus Beton, Stein, aus welchem Material auch immer. In ihnen? Gefangene. Verbrecher, aller Sparten, aus allen Gesellschaftsschichten, die jeglichen nur erdenklichen Straftaten begangen haben. Aber sie sind nur ein kleiner Teil der Menschheit. Größtenteils befinden die Menschen sich außerhalb dieser Gefängnisse. Stimmt, außerhalb dieser MATERIELLEN Gefängnisse. Aber nahezu alle Menschen, befinden sich in einem spirituellen Gefängnis. Ein geistiges, man kann es nicht sehen, nicht spüren, weder riechen, noch hören. Es ist in unseren Köpfen. Bei jedem einzelnen.

1. Das Leben ist ein Gefängnis?!

Wir Menschen unterliegen den Naturgesetzen. Wir werden geboren. Wir müssen Nahrung suchen, aufnehmen, ausscheiden; uns bewegen und ausruhen; müssen arbeiten, um uns zu erhalten. Wir altern, erleiden Krankheiten und letztendlich müssen wir sterben. Gegen diese „Grundpfeiler“ des Lebens können wir nichts machen, sie sind Fakt. Und doch können sie durch den falschen Umgang mit ihnen zu unserem Gefängnis werden. Und zwar durch zwei Extreme: Man wehrt sich dagegen oder man haftet daran an.

Beispiel: Es gibt genug Menschen, die schlichtweg ignorieren, dass sie irgendwann sterben werden. Sie leben einfach ihr Leben, ohne auch nur daran zu denken, dass dieses mal vorbei sein wird. Viele haben es auch nur rational verstanden, nicht emotional wirklich begriffen. Wenn diese Menschen dann durch einen Unfall oder eine Krankheit schlagartig mit der Endlichkeit der eigenen Existenz konfrontiert werden, kommen sie (erstmal) nicht damit klar.

Was sind die Ursachen für solch ein Verhalten? Viele halten es für natürlich und selbstverständlich, so ist es halt und so wird es immer sein, die Menschen haben halt Angst vor dem eigenen Tod. Ich möchte hier nicht zu weit gehen, da das nicht Thema dieses Artikels ist, aber ich werde kurz was dazu schreiben: Die Menschen haben nicht Angst vor dem Tod, sondern vor dem, was dieser für sie bedeutet. Niemand kann doch wirklich sagen, was passiert, wenn man stirbt, was danach kommt usw. Die Menschen haben Angst davor, dass es ihr Ende sein könnte oder sie etwas Schlimmes erwartet. Deshalb „retten“ sich ja so viele in die Religionen. Das Christentum, Judentum, der Islam, sie alle bieten eine Lösung, bieten was die Menschen hören möchten. „Der Tod ist nicht das Ende, deine Seele lebt ewig, du kommst dann in den Himmel/das Paradies, du musst dich nur so und so verhalten.“ Das scheint den Menschen zu helfen, es scheint ihnen Halt zu geben, es scheint ihre Probleme zu lösen. Nun braucht man sich nicht mehr damit beschäftigen, man kann wieder so tun, als würde es einen nie erwischen und selbst wenn, jetzt ist man ja „vorbereitet“, immerhin spendet man jetzt der Kirche was, geht zum Gottesdienst, verhält sich wie es dort gepredigt wird. Und doch ist alles nur scheinbar gelöst, da es doch nur ein Glauben ist, doch nur eine Idee, doch nur eine Hoffnung. Ein Gebäude, auf Sand gebaut…

Aber das Leben bietet natürlich noch sehr viel mehr Faktoren: Wie ich auch schon in meinem Artikel Kernselbstwert geschrieben habe, ist ein Großteil der Menschen davon getrieben, ein Selbstbild aufzubauen und zu erfüllen, das ihm von der Gesellschaft und seiner Umgebung eingetrichtert wurde. Wir müssen einen guten Job finden und behalten, mit dem wir genug Geld verdienen, um unseren Lebensunterhalt und –stil finanzieren zu können (oder Hartz 4 beantragen). Ein eigenes Haus mit Garten, Kinder, einen Ehepartner – solche Dinge sollte man anstreben, solche Dinge geben einem Wert, solche Dinge machen glücklich.

Und das sorgt dann dafür, dass wir es nicht schaffen, glücklich zu werden. Wir jagen irgendwelchen Dingen nach und kaum am Ziel angekommen, rennen wir weiter. Es sieht fast so aus, als ließe der heutige „moderne Bürger“ sich selbst keine Zeit, glücklich zu sein. Es geht nicht darum, glücklich zu werden, dieses Glück von irgendwelchen äußeren Faktoren abhängig zu machen; es geht darum einen Weg zu finden, JETZT glücklich zu SEIN. Entwicklung und Fortschritt ist gut und nötig, es ist unsere Aufgabe uns weiterzuentwickeln. Aber sind diese Veränderungen, auch immer positiv? Machen sie uns glücklich?

Kein Ziel, kein Gegenstand, keine Person wird uns glücklich machen können, solange wir nicht einen Weg finden, OHNE das alles wirklich tiefgreifend glücklich zu sein. Bis wir das geschafft haben, wird unser Leben ein Gefängnis für uns sein. Wir werden umherirren und stets auf der Suche nach etwas sein, nicht begreifend, dass es nicht dort draußen, sondern in uns zu finden ist.

2. Der Körper ist ein Gefängnis?!

Natürlich ist uns allen bewusst, dass jeder die Welt von sich aus betrachtet, erlebt, erfährt. Alle Menschen verfügen sozusagen über einen „Standpunkt“ von dem aus sie, ihr Leben wahrnehmen. Physisch kann man diesen Standpunkt auf unseren Körper begrenzen. Wir werden mit/in ihm geboren, leben durch ihn, werden in ihm sterben. Für die Zeitspanne unseres Lebens ist unser Körper, die uns umgebende Hülle, die Möglichkeit mit der Welt in Kontakt zu treten und mit ihr zu interagieren. Auf diese Art kann man ihn also schon als unser physisches „Gefängnis“ betrachten. „Ein Gefängnis ist aber ein schlimmer Ort, voller Leiden – der Körper ist das nicht.“ Werden einige denken. Aber bist du dir da so sicher?

Ich denke, dass viele Menschen heutzutage Sklaven ihrer Begierden sind. Sie dienen ihren Sinnen und damit ihrem Körper. Sie wollen über ihre Nase angenehme Düfte riechen, über ihre Augen schöne Anblicke genießen, über ihre Ohren wohlklingende Musik hören, über ihre Zunge zahlreiche Genüsse schmecken. Und der Sexualtrieb, dieser kann einen mehr steuern, als alles andere. Eines der menschlichen Grundbedürfnisse überhaupt, das oft genug die Überhand gewinnt und sämtliche anderen Dinge unwichtig erscheinen lässt. Bei vielen ist er der Grund, warum sie überhaupt im PU Forum angemeldet sind. Er kann uns viele gute Gefühle bescheren, viele wunderbare Erlebnisse, aber er kann uns auch fesseln. Er kann unseren Verstand ausschalten, dafür sorgen, dass wir uns selbst hintergehen und alles verraten, wohinter wir sonst stehen. An sich ist das nichts verwerfliches, aber macht man es immer, weil man es wirklich gerade will?

Ist es eine bewusste Entscheidung, oder eine Art Zwang? Hat man seine Sinne und Triebe unter Kontrolle? „Ich hör halt gerne Musik während ich im Bus sitze“, „Ich guck halt gerne was im TV, wenn ich nach Hause komme“, „Ich ess halt gerne Chips, während ich dies und das mache“ Untersuch diese Sachen einmal, untersuch ob es nicht im Grunde so ist, dass du deinen Sinnen dienst, um sie zu befriedigen. Ein Großteil deines Verhaltens dient nur dazu, deine Sinne zu befriedigen. Wenn du es nicht machst, keine Musik anmachst, wenn du gerade nichts zu tun hast oder nicht den Fernseher anschaltest, wenn du abends entspannst, was passiert dann?

Dir wird langweilig. Irgendwas musst du machen, irgendwas essen, sehen, hören, notfalls wird ein Buch gegriffen. Der PC muss angemacht werden, surft man halt im Forum rum. Der Mensch ist es sein ganzes Leben lang gewöhnt, auf jede erdenkliche Art seine Sinne zu befriedigen und wenn er es mal nicht macht, greift die Langeweile. Man weiß nichts mit sich selber anzufangen. Man ist Sklave seiner Sinne und ist es oft auch noch freiwillig. Man erträgt alles mögliche für Ärger, Strapazen und Probleme nur um seinen Sinnen zu dienen und auf diese Art wird der Körper zu einem spirituellen Gefängnis.

3. Der Geist ist ein Gefängnis?!

Zum Verständnis: Mit „Geist“ meine ich sämtliche geistige Fähigkeiten, alles was unser Gehirn so macht – Gedanken, Gefühle, Willensregungen, alles. Nun die große Frage, wie kann dieser graue Klumpen in unserem Kopf, den wir Gehirn nennen, wie kann der uns ein Gefängnis erschaffen? Sieh dir nochmals 2. an, diese ganzen Sinne, wie funktionieren die? Sie sind nur Mittel, sie sind das, was mit der Außenwelt in Kontakt tritt. Aber wo werden die Infos verarbeitet, wo wird entschieden, was schön und unschön ist, was gut und schlecht riecht? In unserem Gehirn.

Das Gehirn ist der große Antreiber, der mit der Peitsche hinter den Sinnen steht und diese Sinneskontakte, diese Befriedigung braucht. Er ist derjenige, der uns die Langeweile ins Gesicht knallt, wenn wir dem entgegen handeln. Du befriedigst keinen Sinneskontakt und schon scheucht er dich los, iss dies, guck das, hör jenes. Unser Geist benutzt unseren Körper, um die Welt wahrzunehmen und alles zu tun, um zu verhindern, dass man sich mit ihm auseinandersetzt.

Aber der Geist ist ein sehr vielseitigeres Gefängnis. Das was wir für unser Wissen halten, Gedanken, Ansichten, Meinungen, Glaubenssätze, Theorien, Schemata – einfach JEGLICHE Denkmuster beschränken uns. Im PU wird von Limiting Beliefs gesprochen, ich rede von einem Limited MIND. Alles wodurch wir unsere Erfahrungen filtern und betrachten, all das beschränkt uns, es hält uns fern davon, die Welt so zu sehen, wie sie ist. Unser Geist verschließt sich allem gegenüber, das da nicht reinpasst und so enthalten wir uns viel vor, dass uns eventuell von Nutzen sein könnte. Unsere Ansichten und Denkmuster beschränken unseren Geist und machen ihn zu unserem Gefängnis, das uns festhält und in nur eine Verständnismöglichkeit einsperrt.

4. Pick Up ist ein ein Gefängnis?!

Ich erläutere was ich damit meine, anhand eines Beispiels:Ein Typ, nennen wir ihn Alex, stößt irgendwie auf Pick Up und kommt in das PU Forum. Er kommt mit gewissen Glaubenssätzen rein, die er durch sein bisheriges Leben, seine Erfahrungen, Erziehung und die Gesellschaft entwickelt hat. Nicht nur das, er bringt auch einen riesigen Haufen Frustration mit. Mit den Frauen läuft es nicht gut, dabei ist er jetzt gerade in dem Alter, in dem der Sexualtrieb so mächtig auf die Kacke haut und er quasi alles bespringen will, was ihm auch nur ansatzweise gefällt. Generell ist sein Leben nicht von Erfolg gekrönt und er ist alles andere als glücklich. Und da hat er jetzt PU entdeckt. Er liest sich ein. Er erfährt, er war bisher ein AFC, ein Beta und Nice-Guy.

Die Glaubenssätze, die er bisher hatte, insbesondere was Frauen angeht, erkennt er nun als Limiting Beliefs, wie sie im PU Forum genannt werden. Er ändert sie, ersetzt sie durch neue. „Frauen solltest du immer ein Getränk ausgeben“ wird zu „Gib ihr nie ein Getränk aus!“, „Sei immer nett und höflich zu Frauen“ wird zu „Sei ein Arschloch, necke, provoziere, verarsche“. Ich wähle diese Beispiele bewusst so extrem, denn bei vielen Newbies scheint das Fehlverständnis von PU wirklich in diese Richtung zu gehen, jedenfalls anfangs (und immerhin richtet sich das hier ja an die „Neulinge“).

Weiter im Text: Was macht unser Alex also, mit seinen neuen Glaubenssätzen? Er will sie in die Tat umsetzen, er verschlingt die ganze Theorie, die so im Forum steht und Alex bezeichnet sich nun als rAFC. Er hört von einigen großen „Meistern“, einige die es geschafft haben, das Rätsel Frau gelöst zu haben scheinen. Er kauft sich deren Bücher und lernt all die Techniken. Er kennt jetzt das „Game“, er weiß jetzt wie’s geht und macht sich auf, alles anzuwenden. Er spricht Frauen mit diesen Openern an, er macht ein paar Routinen, verwendet die „Werkzeuge des Verführers“ und nach einigen Anläufen kommen die ersten Erfolge. Alex sieht, dass dieses PU-Zeug funktioniert, er kann es nun anwenden, er erkennt die Mechanismen zwischen Männern und Frauen, versteht generell die menschliche Kommunikation immer besser.

Und dann ist da noch Alex‘ Sexualtrieb, für den stellt PU natürlich das perfekte Mittel dar, sich vollends auszuleben. Denn der Sexualtrieb war es ja, der Alex immer angespornt hat, er wusste dass er das alles braucht, um endlich Weiber flachzulegen. Und er macht es, zahlreich, er bumst rum wie er es immer wollte. Aber natürlich nicht jede. Er kann Frauen ja jetzt einteilen, nicht nur in der HB-Skala, er erkennt jetzt „HSEs“ und „LSEs“ und selektiert entsprechend. Er erkennt auch generell, wie HSE/LSE seine Mitmenschen sind, wie „Alpha“ seine Freunde. Und er entwickelt sich weiter, PU scheint eine Hilfe in allen Lebensbereichen zu sein, er macht sich an seine Persönlichkeitsentwicklung, baut sich ein Leben auf. Und wenn er jetzt mal eine Frau sieht, die ihm gefällt, kann er sie ansprechen, er weiß wie er sein muss, was er sagen muss, er kennt ja jetzt das „Game“… Und hier endet das kleine Alex-Beispiel.

Was will ich daran verdeutlichen? Pick Up bietet sehr viel Theorie, ja im Grunde eine Riesige, die halt darstellt, wie Verführung von Frauen aussieht und funktioniert. Und dadurch kann es einen beschränken. Alte Limiting Beliefs werden durch neue ersetzt, es wird ein Schemata geboten, das die Interaktion mit einer Frau bis ins kleinste Detail schildert. Es gibt viele sehr gute Leute, die einen großen Reiz auf Neulinge ausüben können. Natürlich sollte man von ihnen lernen und mitnehmen, was man nur kann, aber sobald man an ihnen klammert, werden sie zum persönlichen Gefängnis.

Nur was der eigene Lehrer sagt, das stimmt, nur die eigene „Seduction-Schule“ hat Recht. Man lässt andere Meinungen nicht an sich ran und hinterfragt auch nicht, die Lehren des eigenen Gurus, der dieser selber nie sein wollte und zu dem man ihn gemacht hat (jedenfalls oft). Bücher können zu „heiligen Schriften“ werden, sie und ihre Autoren werden zitiert wo es nur geht, aber wirklich prüfen tut den Inhalt kaum einer. PU bietet nicht nur dieses Modell der Interaktion mit Frauen, es bietet auch eine Art Kategorisierungsmodell. Frauen werden als LSE und HSE eingestuft, nur weil sie bestimmte Merkmale vorweisen. Und der eigentliche Mensch, der wird gar nicht erst kennengelernt. Man nimmt sich selbst viel von dem Zauber und der Anziehung einer schönen Frau (übrigens ein sehr dehnbarer, Begriff den jeder für sich definieren sollte, weit mehr und tiefgreifender als eine Skala erfassen kann). Nicht nur das, wir packen uns selber auch in Kategorien, wir sind AFCs, rAFCs, PUAs, usw.

Um einen Menschen unbefangen, offen und frei kennenlernen zu können, muss man sich davon frei machen, von vornherein in Mustern zu denken und zu urteilen. Um die Unterhaltung und Interaktion mit einer neuen Person genießen zu können, muss man sich davon befreien, sie nach einem Schema zu führen. Viele, die neu kommen, sehen nur noch PU. Immerhin zielt das auch genau auf das ab, was viele erst hertreibt, ihr Sexualtrieb. „Damit könnt ihr ihn ausleben“ scheint PU die Neuen willkommen zu heißen, „damit könnt ihr euch selbst versklaven“ trifft es aber meist eher…

5. Aufruf

Wie schon gesagt habe, will ich mit diesem Text bewusst provozieren. Pick Up an sich ist neutral, so wie alles im Leben, es kommt auf unser Verständnis davon und unseren Umgang damit an. An die Neulinge: Prüfe mehr! Prüfe einfach alles, lass dir nichts einreden, nimm nur an, was du schon als richtig erlebt hast. Jemand sagt, du musst etwas so und so machen, aber du kannst da nicht dahinterstehen? Für dich fühlt es sich nicht richtig an? Mach es nicht, mach was du willst, nur so lernt man. Wenn jemand behauptet, das und das klappt nicht, probiert es aus, bevor du dich davon einschränken lässt.

Du bestimmst, ob PU dich lenkt, ob du ein Sklave deiner Triebe bist oder ob du PU als das siehst, was es eigentlich ist: Eine Möglichkeit. Eine Möglichkeit wozu? Das bestimmst auch wieder du… Vielleicht werden PUler dann irgendwann das, was sie eigentlich sein wollen und sollen: Menschen, die sich stets weiterentwickeln, um ihr Leben frei zu gestalten und zu genießen.

Und zum krönenden Abschluss noch ein kleines Zitat: „Theorien sind gewöhnlich Übereilungen eines ungeduldigen Verstandes, der die Phänomene gern lossein möchte und an ihrer Stelle deswegen Bilder, Begriffe, ja oft nur Worte einschiebt.“ – Johann Wolfgang von Goethe

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