Eifersüchtige Menschen: Warum sind Menschen eifersüchtig?

Eifersüchtig
Eine ganz menschliche Erscheinung, die nicht geschlechterspezifisch ist und sowohl bei weiblichen als auch bei männlichen Artgenossen auftritt, ist die Eifersucht. Verschiedene Gedankengänge haben sich im Zusammenhang mit dem Phänomen Eifersucht ergeben, die eigentlich keine seltene Erscheinung ist, sondern die Menschen mehr oder weniger stark täglich begleiten kann.

Eifersüchteleien sind nicht nur in Bezug auf eine Liebesbeziehung oder eine Partnerschaft zwischen gleichen oder verschiedenen Geschlechtern möglich, sondern ebenfalls unter Geschwistern oder auf Eltern.

Um die Eifersucht zu verstehen, sind einige Aspekte zu klären, die darin bestehen, ob Eifersüchteleien immer mit Liebe in Zusammenhang stehen, wie die Eifersucht überwindbar ist oder welche Auslöser einen sogenannten krankhaften Eifersuchtswahn bedingen.

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Eifersucht Definition

Eifersucht beschreibt eine Emotion, die man bei einer nicht oder nur in ungenügendem Maße erhaltenen Anerkennung jemand anderem gegenüber verspürt. So tritt die Eifersucht dann auf, wenn der Partner mit einem anderen Menschen flirtet oder Vertrautheiten austauscht und du es als Gefährdung der eigenen Beziehung wahrnimmt.

Das Phänomen Eifersucht

Ganz nüchtern erklärt, leiden eifersüchtige Menschen unter einem ausgeprägten Besitzdenken, welches durch einen starken Anspruch auf eine andere Person besteht. Die Grundlage für ein Eifersuchtsverhalten stellen gefühlsmäßige Bindungen dar, die bereits in der vorgeburtlichen Phase einen Menschen prägen. Das eifersüchtige Empfinden und die psychischen Prozesse, die bei eifersüchtigen Menschen in Gang kommen, werden dadurch erzeugt, dass der Anspruch auf den geliebten Menschen ins Wanken gerät.

Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn Verlustängste ins Spiel kommen oder die erwartete Zuwendung zu gering ist. Darüber hinaus ist es typisch, dass Menschen, die ihrem Partner oder ihren Eltern oder Geschwistern misstrauen und merken, dass die emotionale Bindung zu bröckeln beginnt. Wichtige Ursachen, die zu Eifersuchtsgedanken führen, sind fehlende Liebesbezeugungen, mangelnde Aufmerksamkeit und Enttäuschungen.

Ein eifersuchtsgeprägtes Verhalten muss sich jedoch nicht immer auf Menschen beziehen. In der Psychologie wird in diesem Zusammenhang von Subjekten und Objekten gesprochen. Die Objekte können Lebewesen, gleichsam auch tote Gegenstände sein.

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Die Eifersucht bei Männern und Frauen

Grundsätzlich hat sich anhand praktischer Erfahrungen und wissenschaftlicher Studien gezeigt, dass das Eifersuchtsverhalten und die Eifersuchtsauslöser bei Frauen und Männern voneinander abweichen. Im Gegensatz zum Mann lösen bei Frauen häufig schon Gedanken oder Verdachtsmomente daran, dass der Partner gefühlsmäßig untreu geworden ist, Eifersuchtsreaktionen aus.

Männer werden erst dann eifersüchtig, wenn die Partnerin oder der Partner sexuell untreu wurden. Da anfängliche Eifersüchteleien zu einer Erkrankung werden können, die sowohl für den oder die Betroffenen als auch den Partner eine enorme alltägliche Belastung darstellen, kommt in vielen Fällen eine Therapie in Frage. Im Mittelpunkt der Behandlungen steht die einfache Erklärung, dass Eifersuchtsverhalten daraus erwächst, Angst zu haben, dass die Liebe keinen Bestand mehr hat.

Nicht das Gegenüber oder der geliebte Partner oder andere Menschen lösen die eifersüchtigen Gedanken aus, sondern immer das Subjekt von sich aus. Die Grundlagen dafür sind vielgestaltig und können durch ein mangelndes Selbstvertrauen und eingeschränkte Achtung der eigenen Persönlichkeit sowie ständiges Zweifeln an der eigenen Person zu der eifersuchtsauslösenden Angst führen.

Unterschiedliche Arten der Eifersucht:

Es gibt neben der besitzergreifenden Eifersucht noch die Eifersucht als Mischung von Gefühlen. Diese beiden Arten will ich mal kurz beschreiben und auf die jeweiligen Gefahren, die im Extremfall resultieren können hinweisen.

Besitzergreifende Eifersucht

Grundlage der besitzergreifenden Form von Eifersucht ist ein Besitzanspruch an eine andere Person, zu der eine emotionale Bindung vorhanden ist. Eifersucht selbst entsteht, wenn dieser Besitzanspruch vermeintlich oder real dadurch in Frage gestellt wird, dass der als sicher geglaubte Partner verloren zu gehen droht. Eifersucht gibt es übrigens nicht in polygamen Gesellschaften. Es ist also ein Phänomen in unserer monogamen Gesellschaft.

Eifersucht als Mischung von Gefühlen

Außer aus Besitzdenken kann Eifersucht noch aus anderen Emotionen gespeist werden. Zu diesen gehören: Angst, den oder die Geliebte zu verlieren; Trauer über den Verlust der gemeinsamen Zukunft; Sich ausgeschlossen fühlen aus dem Erleben der Liebenden; Unsicherheit über den eigenen Wert und Angst davor, ohne den Partner sein Leben meistern zu müssen; Zu dieser Verlustangst mischen sich nicht selten Gefühle der Herabwürdigung und eigenen Minderwertigkeit, Wut und Einsamkeit, wie Scham über eine empfundene soziale Demütigung oder einem Gefühl der Verantwortung für das Verhalten des Partners; Konkurrenzdenken, besser als jemand anders sein zu müssen, um liebenswert zu sein; Neid auf den anderen, der in seinem Werben „erfolgreicher“ war. Es droht subjektiv der Verlust der partnerschaftlichen Bindung und der damit verbundenen Intimität, Sicherheit oder des Stolzes, der damit verknüpften Lebensgewohnheiten oder der Umgebung.

Der Unterschied zwischen Eifersucht und Neid ist der, dass ein eifersüchtiger Mensch Angst hat, zu verlieren, was (oder wen) er besitzt und wirklich oder vermeintlich braucht, und ein neidischer Mensch das haben will, was andere besitzen.

Unterschiedliche Ursachen für Eifersucht bei den Geschlechtern

Frauen reagieren eher auf tatsächliche oder eingebildete emotionale Untreue mit Eifersucht, während Männer eher auf tatsächliche oder eingebildete sexuelle Untreue mit Eifersucht reagieren.

Eifersucht führt in vielen Fällen zu einer übertriebenen Klammerreaktion. Man möchte seinen Partner an sich binden und würde alles für ihn tun. Leider überfordert man dadurch wieder die Gefühlswelt des anderen. Er kann mit diesem Übermaß an Liebe nicht umgehen und schreckt eher davor zurück.

Desweiteren kann sie ein Anlass zu gewalttätigen Handlungen sein. Deswegen sind bei Kontakten mit extrem eifersüchtigen Partnern Vorsichtsmaßnahmen, wie sich in Begleitung an öffentlichen Orten zu treffen, unter Umständen durchaus angebracht.

Psychologen weisen auch darauf hin, dass Eifersucht ein Signal sein kann, dass mit der Beziehung etwas nicht in Ordnung ist. Aus dieser Perspektive hat sie eine Warnfunktion wie sie andere Emotionen, zum Beispiel Angst, auch haben.

Eifersucht in nichtmonogamen (Sub)Kulturen

Dieses Phänomen möchte ich nur kurz ansprechen, weil es in den allermeisten Fällen hier nicht zutreffen wird, trotzdem möchte ich es erwähnt haben. Weil die Erfahrung von Eifersucht in unserer Kultur normalerweise durch die Aufrechterhaltung monogamer Beziehungen vermieden werden sollte, existieren auch Subkulturen wie Swinger usw, in denen Beziehungspartner die Möglichkeit von weiteren sexuellen oder Liebesbeziehungen vereinbaren, und sich damit Eifersuchtsgefühlen durch den Umgang des anderen mit weiteren Sexualpartnern stärker aussetzen.

Ein Teil dieser Menschen berichtet, dass sie mit der Zeit über die Eifersucht hinauswachsen (ähnlich wie ängstliche Personen durch Angehen angstbesetzter Situationen) und zusätzliche Selbstsicherheit gewinnen.

Wie kann man die meist sinnlose Eifersucht überwinden?

Völlig überwunden wird die Eifersucht aber nur selten; Zielsetzung ist meist, dass sie nicht in destruktiver Weise das Verhalten bestimmt. Man sollte erstmal mit sich selbst im klaren sein und feststellen, dass man doch das ist, was der zukünftige Partner möchte. Auch muss man merken, dass die Verlustängste, die die Eifersucht auslösen unnötig und unbegründet sind.

Eifersucht gegenüber einer Person, die man noch überhaupt nicht „besitzt“, also gerade am Anfang einer Beziehung ist etwas, das es eigentlich gar nicht geben kann. Trotzdem ist sie als ein Resultat mangelnden Selbstbewusstseins da. Mangelndes Vertrauen ist es in den seltensten Fällen, dies wird meist aber als Ausrede für sein eigenes Verhalten genutzt.

Eifersucht ist in den allermeisten Fällen ein Resultat mangelnden Selbstbewusstseins. Man sieht seine Angebetete mit anderen Männern flirten oder stellt sich dieses nur vor, wenn sie alleine ausgeht. Man ist von ihr aber eigentlich von sich selbst enttäuscht, hat Angst davor, ihr etwas nicht bieten zu können, was sie vermeintlich erwartet. Diese Haltung ist sehr hinderlich wenn man seine Eifersucht überwinden möchte.

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