Was ist die beste Pick-Up-Technik überhaupt

BesteDieser Text entstand dadurch, dass ich einige Erfahrungen gemacht habe, die mich zum Nachdenken angeregt haben. Ich habe vieles ausprobiert was in der Community gemeinhin verurteilt wird und verschiedene Elemente zusammengebracht, die so nicht „zusammengehören“. Vielleicht ist einiges schon bekannt aber das hier sind meine Erfahrungen damit und ich möchte sie mit dir teilen und austauschen.

Es hat sich gezeigt, dass viele im AMA Bereich ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Desweiteren konnte ich weiterhin feststellen, dass das was ich hier beschreibe der richtige Weg für mich ist, ich möchte allerdings zuvor ein paar Sachen anmerken, die zu Irritationen führen könnten:

  1. Wenn man diesen Text liest, könnte es den Anschein erwecken, als würde ich sämtliche Techniken die PU zu bieten hat von vornherein verurteilen. Dies ist nicht der Fall. Ich stehe nach wie vor hinter dem „PU Ding“ und halte Pattern, Techniken und Routinen bei Leuten die am Anfang stehen für hilfreich, da sie erstmal ihren Weg finden müssen und oft auch einfach den Umgang mit Frauen lernen müssen. Ich persönlich habe für mich festgestellt, dass mir der Weg den ich in diesem Text beschreibe mehr bringt…
  2. Der Text ist keine Anleitung oder ein Excuse zum Nicht-Approachen. Um Frauen kennenzulernen musst du sie ansprechen. Um Leute kennenzulernen musst du mit ihnen ins Gespräch kommen, das ist logisch. Es sollte beim Lesen dieses Textes beachtet werden um ihn nicht falsch zu interpretieren.
  3. Ich halte Sargen und Erfahrungen jedweder Art gerade für Newbies für wichtig. Der Text beschreibt einen Charakter, der durch PU geprägt wurde, es ist kein Weg zurück zum AFC und man sollte sich darüber im Klaren sein, dass bei allem hier geschriebenem der Frame eine elementare Rolle spielt. So genug geredet… Auf geht’s!

1. Das beste Game ist, wenn es kein Game ist

Ich war noch nie ein wirklicher Freund von Routinen bzw. wortwörtlichen Nachplappern. Trotzdem bin ich bisher her gegangen und habe viel davon ausprobiert, zwar mit eigenen Worten, aber trotzdem probiert – vernünftig rübergebracht erzielen sie auch Erfolg, so ist es nicht, ABER… Das Stichwort hierbei ist schauspielerisches Talent. Denn nix anderes ist es, ein Schauspiel was man abspielt. Um es mal übertrieben auszudrücken: „Wer lügt mehr?“ (um mal den Blockbuster unter den Routinen rauszufischen) ist sicherlich kein Teil meines wahren Charakters. Ich könnte damit öffnen, aber das bin nicht ich – ich spiele es.

Ich war einige Zeit angetan vom Prinzip Pricing und DHV-Sachen und konnte das auch vernünftig rüberbringen – ich dachte es wäre ein Teil von mir, denn es sind ja Dinge, die ich wirklich erlebt habe, die ich zum Beispiel durch eine DHV Technik „verkaufe“. Aber die Wahrheit dahinter ist, dass alle diese Dinge nur einen Zweck haben: Vorzugeben der Preis zu sein!

Aber die Wirklichkeit sieht so aus: Dadurch, dass ich diese Art von Techniken anwende, mag es vielleicht für dich so aussehen, als wäre ich „der Preis“ und ich habe auch eine dementsprechende Mikrokommunikation (Körpersprache, etc.), dass ich es glaubhaft rüberbringen kann, aber die persönliche Frage ist die: Wenn ich „der Preis“ bin, warum brauch ich dann Techniken um das zu kommunizieren? Weil mein Inner Game noch nicht so autark und stark war, dass ich in meinem Kopf die gesellschaftlichen Fesseln in Form von Normen und Vorstellungen vollends abschütteln konnte. Es war kein freimachen, es war ein Verdrängen. Tief in mir drin, saß immer noch ein kleiner Mann, der mir sagte: „Du musst so und so handeln und sein… SIE wählt aus, verhalte dich dementsprechend!“ Ich wusste, dass ich diesen kleinen Drecksack loswerden musste…

Den wichtigsten Denkanstoß erhielt ich gerade von dem, dessen Techniken ich in dieser Community am schlimmsten fand, da es für mich symbolisch für die Social Robot Mentalität stand -> Mystery. Der Satz wurde auch so schon tausendfach gesagt, aber er hat mich irgendwie gerade in diesem Kontext tief berührt: „Gentleman, this is about building a life!“ Genau so ist es und zwar das eigene Leben.

2. Build A Life, Become The Prize:

Und zwar ein Leben, so wie man es selbst leben will, nach eigenen Vorstellungen, Werten und Normen aus dem tiefsten, innersten Sehnen heraus. Wir wissen alle, was zum Beispiel eine OneItIs WIRKLICH ist: Ein unerfülltes Sehnen nach irgendetwas, was einem in seinem eigenen Leben fehlt. Sei es eine Eigenschaft, Wärme, Harmonie, Schönheit, einfach Geborgenheit, Sex oder eine der zigtausend anderen Ursachen – es ist völlig egal was genau es ist, was einem fehlt, denn es ist so unterschiedlich wie Charaktere verschieden sind. Aber Fakt ist: Wer mit sich selbst absolut im Reinen ist und all das liebt was er an sich hat, weil es ihn völlig komplett macht, der wird nie Gefahr laufen einer OneItIs zu verfallen.

Nun kommen wir zum nächsten Punkt: „Sargen“. Hier muss man unterscheiden zwischen gezielt „sargen gehen“ und aus der Situation heraus „anlabern“. Versteh mich nicht falsch, ich will hier nicht das „rausgehen und Frauen ansprechen“ an sich nieder machen und halte es auch nach wie vor wenn man am Anfang steht für ziemlich wichtig um gewisse Dinge in den Griff zu bekommen, aber mir geht es um das Mindset was oft dahinter steht (und ich will mich davon keinesfalls freisprechen, wenn ich mal zurückdenke): „Ich muss die Frau jetzt ansprechen, muss ihr kommunizieren, dass ich der Preis bin und dann irgendwie erreichen, dass sie mir ihre Nummer gibt, dann werde ich irgendwie ein Date ausmachen und dann verschiedene Knöpfe drücken, dass sie zulässt/einwilligt mit mir Sex zu haben…“

Was passiert hier? Ich versuche zu kommunizieren, dass ich der Preis bin, aber tief in meinem Inneren, meine ich zu wissen, dass es nicht so ist und wenn ich es fühle oder meine zu wissen das es nicht so ist, ist es ziemlich wahrscheinlich DAS es nicht so ist. Es ist wie mit einem Bewerbungsgespräch: Ich kann die richtigen Antworten wissen und kann es auch so rüber bringen, dass ich den Job kriege, aber die Fronten bleiben die gleichen – ich bin der, der sich bei dem Chef bewirbt. Ganz anders sieht es aus, wenn ich der Chef bin und die Arbeitsuchenden sich bei mir bewerben müssen.

Wenn ich will, dass es irgendwann andersrum ist, muss ich alles daran setzen selbst der Chef zu werden und das geht selten ohne Anstrengung und Arbeit an sich selbst. Genauso verhält es sich damit selbst zum „Preis“ zu werden, der so begehrt ist, dass sich die Frauen bei ihm Qualifizieren OHNE dass er irgendwelche bewusst geplanten Routinen oder Techniken anwendet, die eine Situation dementsprechend MANIPULIEREN.

Ich rede hier von wirklichem Value, von etwas, was so tief aus allen Poren strahlt, dass es nicht demonstriert werden muss. Etwas, das natürlich anziehend ist, weil es tief und felsenfest ehrlich ist. Was ich meine ist ein Alphadasein im eigentlichen Sinne – nicht dass, was von zig tausenden in der Community für eben dieses gehalten wird.

Es geht darum, so tief zufrieden mit sich selbst zu werden, dass man diese Zufriedenheit anderen als Geschenk geben kann, wenn man dies möchte und wenn sie sich für würdig erweisen. Wenn ich sage tief zufrieden darf das nicht verwechselt werden mit einer Zufriedenheit, die du dir quasi durch Affirmation und ähnliches einredest. Fast das Gegenteil ist der Fall: Der eigene größte Kritiker werden und eben das, was einem an sich selbst stört schließlich konsequent abzuändern, ohne sich in Ausreden oder Selbstverarsche zu verzetteln. Brutale Ehrlichkeit zu sich selbst und dementsprechendes, problemorientiertes Handeln. Wir lernen es an jeder Ecke der Wirtschaftswelt, warum nicht genau das auf uns selbst übertragen.

  1. Es gibt ein Problem!
  2. Wie können wir es lösen?
  3. Wir leiten die notwendigen Schritte ein um es zu lösen…

Wir erfinden und bauen uns neu, so wie wir es für uns für richtig halten. Ein bestimmter PUA hat zum Beispiel mal geschrieben, seine größte Stärke wäre seine Verletzlichkeit – das ist okay und es zeugt von Reife, dass er das hier schreibt. Es ist ein Teil seiner Persönlichkeit und wenn es aus dem tiefsten Inneren kommt, ist es ein wirkliches Alphatrademark es zu zeigen, denn nur jemand der mit sich selbst im Reinen ist, ist in der Lage sein wahres Ich wirklich nach außen zu kehren.

Denn es ist noch ein weiterer wichtiger Punkt, der in solchen Denkweisen vertreten ist: Eine Unabhängigkeit vom Outcome – bewusst Dinge zu zeigen, die andere als schlecht oder verwerflich bezeichnen, die vielleicht gar nicht in diese moderne Gesellschaft reinzugehören scheinen, ist eine unheimlich starke Eigenschaft, wenn man denn wirklich davon überzeugt ist und weiß, dass es zum wahren Ich gehört. Und diese überzeugte Unabhängigkeit von dem was dabei rausspringt, ist es die eine starke Anziehung auf Menschen ausüben kann. Du darfst jetzt in dich gehen und überlegen, denn ich bin mir sicher, jeder hier hat bestimmte Situationen in der Vergangenheit erlebt, in denen er völlig Outcome Unabhängig gehandelt hat und ihn gerade das zum Erfolg geführt hat.

Es ist ein ganz anderes „Wahres Ich“ von dem ich hier spreche, wie das „Wahre Ich“, was in der AFC Welt existiert… „Das ist nichts für mich. Ich bin nicht so. Das entspricht nicht meinem wahren Ich“. Diese Sätze kennt man. Ein Werbeslogan der überzeugten AFC GmbH und Co. KG. Aber die Wahrheit dahinter ist in meinen Augen eine ganz andere: Gerade der AFC verleugnet sein wahres Ich, verleugnet seine Instinkte, seine Triebe, seine Wünsche, seine Träume, sein komplettes Leben, weil er Angst hat das zu verlieren, was er hat. Er hat Angst vor der Verletzung sozialer Normen, Angst mit sich alleine dazustehen, Angst vor Rechtfertigungen vor anderen und vor sich selbst.

Diese Angst ist es, die überall verbreitet ist, die wir alle schon in uns gespürt haben, der eine mehr, der andere weniger, aber gemein haben wir sie alle. Wenn wir uns nun aufmachen und unser Leben in die Hand nehmen, entfernen wir uns immer mehr von dieser Angst, denn wir verstehen wirklich dieses Konstrukt und was dahinter steht… und ich will gar nicht oberschlau rumreden – auch ich habe diese Angst noch in vielen Situationen, aber ich bin mittlerweile soweit, dass ich sie erkenne und sie als das begreifen kann, was sie ist: Etwas in mir und meiner Realität, was nach Veränderung schreit. Ein Geschenk, wenn man so will.

Denn das alles ist in meinen Augen die stärkste Technik, die stärkste Routine, das stärkste Pattern, was man anwenden kann – wirklich Ich selbst zu sein, was bedeutet:

  • Konsequente und stetige Arbeit an sich selbst
  • Völlige Selbstkritik und Selbstehrlichkeit
  • Dementsprechendes Handeln
  • Überzeugung vom eigenen Tun, falls nicht -> Abänderung
  • Unabhängigkeit vom Outcome
  • Unabhängigkeit von den Meinungen anderer, es sei denn es ist berechtigte Kritik innerhalb der eigenen Realität (siehe Punkt 2)
  • dabei ein guter Mensch zu bleiben, der andere Leben lässt und sie gegebenenfalls unterstützt, wenn sie es verdient haben

An diesem Punkt hätten wir eine gute Überleitung zu der AFC-Neurose, die in der Community weit verbreitet ist: „Du hast total schöne Augen. Ich könnte dich stundenlang ansehen!“ Ich schreibe ins Forum (evtl. auch unter einem Newbienamen), dass ich diesen Satz in einem Set verwendet habe und ich würde sehr viel drauf wetten, das umgehend mindestens 20 User aufheulen, die Mistgabel rausholen und mich mit „AFC! AFC!“ Sprechchören durch die gesamte Stadt jagen möchten ABER diese Leute haben es nicht ganz verstanden.

Es kommt nicht drauf an, was ich sage, dass habe ich mittlerweile begriffen, es kommt nur darauf an, warum ich es sage und ob ich es sagen möchte. Wenn ein AFC dieses Statement verwendet, tut er es wahrscheinlich aus Unsicherheit und weil er etwas damit Bezwecken möchte, weil er Anerkennung sucht. Im PU wird einem beigebracht, dass man derartige Sätze so nicht sagt, sondern sie abwandelt in eine Form, die auf einer subkommunikativen Ebene zeigen soll, dass ich der Preis bin.

Beispiel:

  • „Du hast schöne Augen. Ich mag Mädchen mit derartigen Augen“
  • „Du hast schöne Augen. Schade, dass du dir nicht mal vernünftig die Wimpern machst, dass das Gesamtpaket stimmt.“
  • „Du hast schöne Augen. Kann ich mal anfassen?“
  • usw.

Aber es ist schon wieder manipulativ und will etwas bezwecken, wenn auch auf einem höheren (und wesentlich wirksameren) Level. Wenn ich einem Mädel gegenüber sitze und mir auffällt das sie sehr schöne Augen hat, sage ich ihr: „Du hast total schöne Augen. Ich könnte dich stundenlang ansehen!“ Ich sage das, wenn ich es in diesem Moment wirklich so denke und ich es mir leisten kann das zu sagen. Ich sage das, weil ich ihr dieses Kompliment machen will. Ich sage es, weil es mich interessiert wie sie mit Komplimenten umgehen kann, denn eine Frau mit hohem Selbstbewusstsein ist in der Lage sich über Komplimente zu freuen, eine Frau mit niedrigem Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl, fühlt sich unwohl etwas anzunehmen, was wirklich vom Herzen kommt und wird sich früher oder später als ungeeignet herausstellen und ihr wahres Ich zeigen. Ich gebe es zu, ich verfolge einen Zweck damit: Ich sortiere aus!

Selbstbewusste Menschen können sich über ernstgemeinte Komplimente und liebe Worte freuen. Sie sind nicht abhängig davon, weil sie sich diese Anerkennung auch selbst geben, aber wir freuen uns über Komplimente, wir freuen uns übers wahre gemocht werden – es liegt in der Natur des Menschen und es sagt viel über einen Menschen aus, ob er dementsprechendes annehmen kann oder nicht. Wichtig ist bei der ganzen Sache nur, dass kann man nicht oft genug betonen, dass es wirklich ehrlich ist und nicht aus dem Schielen auf einen Zweck heraus geschieht.

2,5. Intermezzo: Die Spitze der sozialen Rangordnung:

Ich möchte noch einmal dieses Thema zwischenwerfen, weil es unmittelbar hiermit verbunden ist und ich es für sehr wichtig erachte. Ich denke einfach, dass dieser Begriff Alpha sehr oft sehr missverstanden und missinterpretiert wird und man dann auch dementsprechende Ergebnisse hat. Beispiele gibt es unzählige, da brauch ich denke ich keine mehr anführen. Ich habe mir über das Thema viele Gedanken gemacht und meine Beobachtungen sehen ungefähr so aus:

Es ist richtig, dass wir in einer Ellenbogengesellschaft leben und die Starken überleben. Man muss sich durchsetzen können, man muss seinen Standpunkt vertreten und bewahren können, man muss seine eigenen Überzeugungen leben. Soweit stimme ich mit der Theorie überein, ABER mir ist aufgefallen, dass es einen Unterschied zwischen dem Verhalten von Leuten im oberen Viertel von sozialen Rangordnungen gibt und den Leuten, die ganz an der Spitze stehen.

Diejenigen welche im oberen Viertel rangieren, haben gelernt sich durchzusetzen und ihre Meinung durchzukämpfen, sie treten kampflustig auf und weichen keinem Streit aus, sie haben genug „Eier in der Hose“ ihren Standpunkt und ihre Überzeugung klar zu vertreten, mit allem was dazu gehört. Sie können Gruppen leiten und haben durchaus Führungsqualitäten, aber im Endeffekt wird IHR Vorteil höchstwahrscheinlich am wichtigsten sein. Es sind Kämpfernaturen und Beißer, Leute die irgendwann ganz nach oben wollen und dementsprechend dies (und das ist wichtig um den Unterschied zu verstehen) mit aller Gewalt verfolgen.

Wenn wir uns jetzt aber Menschen anschauen, die wirklich wirklich (mir sei die Verdopplung an dieser Stelle vergönnt) erfolgreich sind, so sehen wir zwar viele gleiche Eigenschaften, aber ein paar in meinen Augen wichtige Unterschiede, die halt die Kluft zwischen oberem Viertel und absoluter Spitze ausmachen: Diese Menschen, haben zwar einen mindestens eben so klaren Standpunkt, wie die anderen, sie verfügen auch mindestens über die selbe Stärke, aber ihr Umgang und ihre Sicht Menschen gegenüber ist anders. Diese Menschen wollen keine anderen runterziehen, im Gegenteil, sie helfen Menschen von denen sie überzeugt sind hoch. Sie wissen von ihrer Position, sie brauchen sich nicht immer und wieder im „Kampf“ beweisen, auch wenn sie es könnten. Dadurch, dass sie ihre Feinde zu Freunden machen gewinnen sie im Endeffekt viel mehr, als sie durch eine Konfrontation je erreichen könnten. Desweiteren geben sie anderen nicht das Gefühl minderwertig zu sein, sondern akzeptieren sie als Menschen die sie sind.

Wenn dich das Thema interessiert, was es sollte wie ich finde, wenn man sich mit Persönlichkeitsentwicklung befasst, beobachtet doch einfach mal Leute an wirklichen Spitzen von sozialen Rangordnungen und wie sie mit Leuten in ihrem Umfeld umgehen. Ich vermute du wirst ähnliche Betrachtungen haben bzw. hattet diese schon.

3. Wie game ich ohne Game?:

Zunächst denke ich, dass alle Stationen die man im PU durchläuft gut und wichtig sind. Ich möchte mit diesem Artikel nicht jahrelange Entwicklungen und Lebenswerke von so vielen Menschen kaputt reden, das ist auf keinen Fall der Sinn. Ich halte jede einzelne Erfahrung die man mit Routinen, mit Patterns, mit Theorie, mit Praxis macht und jeden einzelnen Erfolg als auch Misserfolg für wichtig, denn es ist eine Entwicklung die man durchmacht und es sind wichtige Erfahrungen, die man da macht.

Ich sage nur, dass ich für mich einen Punkt erreicht habe, an dem es nicht weitergeht und ich glaube erkannt zu haben, wie ich diesen Punkt erfolgreich überwinde. Ich habe viel über mich und die Welt gegrübelt, habe diverse Dinge ausprobiert, einige abgeändert und gelernt, was ich wirklich will und was nicht. Eine dieser Erkenntnisse war, dass das „Game“ für mich eigentlich kein Spiel im eigentlichen Sinne ist – es ist viel mehr und darum soll es hier gehen.

Ich liebe Frauen seit ich denken kann. Ich liebe das weibliche Geschlecht: Ich mag es wie sie sich bemühen, ich finde es niedlich wenn sie erröten, liebe ihre Körper, ihre weichen Formen, ihre Emotionalität, ihre Fähigkeiten sich fallen lassen zu können, ihre (gutgemeinten) Manipulationsversuche und noch tausend andere Dinge die hier den Rahmen sprengen würden, ABER eine Frau ist für mich immer nur ein Bonus, wie eine Belohnung, die ich mir gönne (und das ist keineswegs abwertend gemeint). Es gibt in meinem Leben aber eine Sache, die ich noch mehr liebe, meine größte Leidenschaft. Eine Frau kann noch so toll sein, aber sie könnte das nie ersetzen, sie kann höchstens daran teilhaben, wenn sie sich für würdig erweist.

Ich glaube, dass jeder Mann eine starke Leidenschaft im Leben braucht, die ihn antreibt, etwas wo er drauf hinarbeitet, ein großes Ziel. Wichtig hierbei: Es ist ein Ziel, was wirklich aus tiefstem Herzen kommt, ein gelebter Traum, auf den man hinarbeitet. Jeden Tag zur Arbeit gehen um Geld zu verdienen ist damit nicht gemeint, wenn man allerdings einen Job hat, den man wirklich über alles liebt und in dem man sich hocharbeiten möchte und dass der tiefe, wahre Lebenstraum ist, so soll es dann sein. Das Gleiche gilt auch dafür, wenn der größte Traum wäre, der beste Pick Up Artist der Welt zu werden, denn auch hier liegt der Schwerpunkt auf der eigenen Entwicklung und nicht auf einer Frau an sich.

Wenn man einen derartigen Traum hat, wird so etwas wie eine Beziehung oder eine Frau oder auch tausende Frauen sekundär. Es ist etwas wunderschönes, aber es ist nur ein Zusatz, es ist nicht der wichtigste Punkt und man kann es sich auch nicht leisten, dies in den Mittelpunkt zu stellen, denn es gibt eine Komponente in dir, in deinem eigenen Leben die dann so wichtig ist, dass man sie wirklich bewahren muss: Deine Leidenschaft. Und ich bin der Meinung, dass dies so wichtig ist, dass es selbst in Ehen und anderen Konstellationen noch Gültigkeit haben sollte.

Für mich sieht es so aus: Ich weiß, was ich an mir habe und ich erachte es als sehr wertvoll. Ich habe es nicht nötig vorzutäuschen ich währe der Preis, sondern ich bin überzeugt davon, dass ich es wert genug bin, selbst auszuwählen, wen ich in meine Realität lasse und wen nicht. Ich scheiß auf gesellschaftlich eingetrichterte Normen, dass die Frau auswählt. Ich bin so viel wert, dass ich auswähle. Ich möchte eine intelligente, humorvolle und gutaussehende Frau und wenn sie nicht erkennt, was sie an mir hat und nicht bereit ist dafür etwas zu tun, ist sie es nicht wert und ich sehe das als gut an, denn ich bin so in der Lage früh genug zu selektieren, bevor ich mir eine unnötige Plage an den Hals hänge und zwar egal ob Fuck Buddy oder Long term Relationship. Das ist meine Realität und entweder sie nutzt die Eintrittskarte, oder nicht…

4. Das heißt konkret?:

Ich folge meinen Überzeugungen:

  • Wenn ich Abends rausgehe, dann habe ich meinen Spaß mit den Leuten in meinem Umfeld und Leuten, die ich in meine Realität lasse – nur darum geht es
  • Es ist mir mittlerweile (fast) egal wo ich bin, ich habe nur noch wenig Probleme mit der Comfort Zone
  • Ich bin nicht Outcome orientiert – ich würde eher einen ganzen Monat gar nicht ficken, als dass ich mich verstellen müsste. Außerdem nehme ich kein Mädel, was mir nicht vom Gesamtpaket zu mindestens 80 % zusagt, noch nicht mal fürs Bett (Seltsamerweise führt gerade diese Einstellung, zu den derbsten OneItIs Erscheinungen auf Seiten der Mädels)
  • Ob etwas für mich peinlich ist, entscheide ich selbst und niemand anderes
  • Wer mir Respekt erweist, bekommt Respekt, wer nicht, hat keinen Respekt verdient
  • Wenn ich ein Mädel sehe, was mir gefällt, gehe ich hin und lerne sie näher kennen und entscheide dann, ob ich weiteres einleite oder nicht. Mein Spaß ist nicht abhängig von der Reaktion der Frau
  • Ich werde nie wieder meinen Charakter verstellen, nur um einer Frau zu imponieren oder ähnliches. Ich liebe meinen Charakter und mich selbst so wie ich bin und nichts und niemand ist es wert, diesen für eine niedere Sache zu verkaufen
  • Ich bin immer dann am glücklichsten, wenn sich alle gut fühlen und ich möchte jemand sein, der Leute zusammenführt und mit möglichst vielen Menschen eine geile Party feiert. Ich mag Menschen und lerne gerne neue kennen und bin überzeugt davon, dass jeder Mensch eine ganz eigene interessante Geschichte zu erzählen hat
  • Ich habe gelernt die Filter meiner Realität so zu nutzen, dass sie für mich optimal funktionieren und ich sie fast nach Belieben steuern kann. Dadurch werde ich viel relaxter und lass mir nicht von jedem Hund ans Bein pinkeln – es ist meine Entscheidung ob ich das zulasse oder nicht

Ich glaube, dass alles macht einen großen Teil davon aus, was gemeinhin mystisch als „Charisma“ bezeichnet wird. Eine Ausstrahlung, die tief aus sich selbst kommt, die man aus der eigenen Entwicklung zieht und die aus sich heraus Anziehung aufbaut, ohne negative Manipulation.

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